RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Katalonien-Rallye

„Die Ausgangslage ist gut“

Wie angekündigt übernahm Sebastien Ogier die Führung, Lokalmatador Dani Sordo liegt jedoch nur 5,8 Sekunden zurück. Neuville Dritter.

Der Jäger wird zum Gejagten. Nachdem er Dani Sordo (Hyundai) am Samstagnachmittag überholen konnte, geht Volkswagen-Pilot Sebastien Ogier mit einer Führung von nur 5,8 Sekunden in die letzte Etappe der Rallye Spanien.

"Die Ausgangssituation für den Sonntag ist natürlich gut", sagt Ogier, während sein Polo R WRC im Service für den Endspurt am Sonntag fit gemacht wird. "Aber ich muss natürlich auch die Marken-Wertung im Auge behalten. WM-Punkte für Volkswagen sind am Ende wichtiger als ein Sieg für mich. Ich werde also keine unsinnigen Risiken mehr eingehen."

Ogier und Sordo haben das Verfolgerfeld mit Thierry Neuville (Hyundai) als Anführer bereits um mehr als eine Minute distanziert. Mit rund 22 Minuten Rückstand wird Volkswagen-Pilot Jari-Matti Latvala im Zwischenklassement geführt. 21 davon sind die Zeitstrafe für die am Freitag verpassten drei Wertungsprüfungen.

Am Samstag gehörte der Finne zu den Schnellsten. "Aber auch für mich ist es das Wichtigste, ins Ziel zu kommen und wenigsten noch ein paar Punkte für Volkswagen in der Marken-Wertung sichern", lautet Latvalas Strategie für den Sonntag.

Der Kampf um Rang drei endete mit einem Unfall für Teamkollege Andreas Mikkelsen. In der zwölften Wertungsprüfung prallte der Polo R WRC des Norwegers gegen eine Leitplanke und überschlug sich spektakulär. Mikkelsen und Beifahrer Anders Jaeger kamen mit dem Schrecken davon. "Ich hatte mir vorgenommen, jede Kurve ein wenig schneller zu fahren als am Vormittag. In dieser einen Kurve war ich aber beim ersten Durchgang schon am Limit. Das konnte also nicht gutgehen", beschreibt Mikkelsen den Unfall. Weil sein Polo R WRC vor Ort nicht zu reparieren ist, wird er am Sonntag nicht erneut starten.

Dann stehen noch einmal vier Asphalt-Prüfungen mit einer Länge von knapp 63 Kilometer auf dem Programm.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Katalonien-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Rallye Dakar 2026: 9. Etappe

Nani Roma erobert die Gesamtführung

Die Gesamtwertung drehte sich auf der neunten Etappe komplett - Das Ford-Duo Nani Roma und Carlos Sainz führt nun vor Dacia-Speerspitze Nasser Al-Attiyah

Gottfried Kogler 1957-2026

In memoriam Gottfried Kogler

Nachruf auf einen Freund. Es sind persönliche Worte - ein Versuch, einem so vielschichtigen und zugleich geradlinigen Menschen irgendwie gerecht zu werden…

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

Rallye Dakar 2026: Etappe 6

Al-Attiyah übernimmt Führung

Dacia-Fahrer Nasser Al-Attiyah setzt sich mit Sieg auf Etappe 6 an die Spitze der Gesamtwertung - Daniel Sanders dominiert Motorrad-Etappe, kassiert aber Zeitstrafe