RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Rallye Zwettl

„Es ist vollbracht“

Gerald Rigler und Martin Roßgatterer konnten in Zwettl in ihrem Peugeot 207 S2000 ihren ersten Gesamtsieg bei einer Rallye feiern.

Foto: Thomas Polt

Es ist vollbracht - Rigler Racing holt sich zum ersten Mal einen Gesamtsieg bei einer Rallye! Die beiden Rigler Racing Piloten Gerald Rigler und Martin Roßgatterer auf Peugeot S2000 zählten neben dem Sieger der Waldviertel Rallye 2014, Christian Mrlik zu den engeren Siegesanwärtern der 1. Braustadt-Burgrallye Zwettl.

So abwechslungsreich die Strecken der Rallye waren, so war es auch das Wetter - von Sonnenschein über Regen und Schneefall war alles dabei und es herrschten keine einfachen Bedingungen.

Doch schon ab der ersten Sonderprüfung zeigten beide Teams, dass dies ein harter Fight um die Eroberung der Burgrallye Zwettl werden würde. Rigler konnte SP1 mit knappen 1,2 Sekunden für sich entscheiden, doch der Konter von Mrlik folgte prompt auf SP2, wo sich dieser mit 3,3 Sekunden Vorsprung eine Sonderprüfungsbestzeit holte.

Die Bestzeiten auf SP3 und SP4 sicherten sich wiederum die Rigler Racing Piloten bevor es mit knappen 6,6 Sekunden Vorsprung in das lange Mittagsservice ging.

Hier wurde am Setup kaum etwas verändert, lediglich die Vorderachse wurde mit neuen Reifen bestückt um am Nachmittag wieder angreifen zu können. Auf SP5 setzte Mrlik jedoch wieder eine Bestzeit und kämpfte sich auf 4,5 Sekunden auf Rigler/Roßgatterer heran.

SP6 schlugen die Rigler Racing Piloten zurück und konnten ihre Führung auf 11,1 Sekunden ausbauen. In die letzte Sonderprüfung startete man mit einem 12,1 Sekunden Vorsprung auf Mrlik. Es wurde aber nochmals richtig spannend, da ein Dreher dieses Zeitguthaben zunichtemachte, was auch den Piloten bewusst war. So musste man nochmals alles riskieren und prügelte den Peugeot ohne Rücksicht auf Verluste durch die restliche Prüfung. Dabei zerstörte man sich noch die vordere Stoßstange.

Letztendlich fuhr man mit knappen 4,9 Sekunden vor dem stark fahrenden Christian Mrlik durch‘s Ziel. Wie ernst dieser Fight war, zeigte, dass der Drittplatzierte mit über einer Minute Rückstand die Ziellinie querte.

Gerald Rigler und Martin Roßgatterer holen sich so ihren hart erarbeiteten ersten Gesamtsieg und wie es der Zufall so will noch dazu bei der Premiere der Braustadt-Burgrallye Zwettl. Die Festung ist gefallen und Rigler Racing kann stolz seine Fahnen in Zwettl hissen. Jetzt wird erstmal gefeiert!

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Rallye Zwettl

- special features -

Weitere Artikel:

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Schindelegger

Sensationeller EHRC-Start in Fafe

Das Rallyeteam Schindelegger hat in Fafe bei der historischen Schotter- Europameisterschaft mit Gesamtplatz 6 einen Traum-Saisonstart hingelegt.

Simon Wagner @ Rally Sumava Klatovy

„Technikteufel“ schlug gleich zweimal zu

Vibrationen am Freitag, kaputter Kühler und Aufgabe am Samstag - Simon Wagner beim tschechischen Auftakt im Technikpech. Aber: Sieg auf der zweiten Etappe als Speed-Bestätigung.

Oliver Solberg verunfallt auf der vorletzten Wertungsprüfung und beendet das Riesenduell mit Sebastien Ogier - Toyota überragend auf den Kanarischen Inseln. Keferböck/Minor bauen mit Platz 2 die Masters-Führung aus.

WRC Kanaren: Nach Tag 2 (SP8)

Toyota-Fünffachspitze - Keferböck P2 Masters

Toyota hat die zweite Auflage eines Rallye-WM-Laufs auf den Kanarischen Inseln bislang absolut im Griff, aber der Kampf in den Top 5 ist spannend. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau

Die heiß geliebte Rally Vipavska Dolina!

13 Teams der Austrian Rallye Challenge reisen diese Woche in die slowenische Stadt Ajdovscina, wo mit der Rally Vipavska Dolina die dritte Rallye der ARC steigen wird. Die einzige Auslands-Rallye wird von den erwähnten Teams heiß geliebt - daher hat sie auch heuer ihren wohl verdienten Platz im neun Rallyes umfassenden ARC-Kalender.

Die Rally Gran Canaria war Ilka Minors 150. WM-Rallye - Johannes Keferböck erfreute seine Copilotin mit gesteigerten Speed-Werten und einer zugleich souveränen Fahrt. Mit dem zweiten Platz im WRC Masters Cup konnte man die Tabellenführung weiter ausbauen.