RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Schneerosen-Rallye

Trotz Ausfall: Positiver Test für Zellhofer

Der Rookie bot auf den ersten fünf Prüfungen eine erstklassige Vorstellung, dann stoppte Christoph Zellhofer und seinen Beifahrer Andre Kachel ein Getriebeschaden.

Foto: Daniel Fessl

Christoph Zellhofer und Andre Kachel bestreiten heuer alle Läufe in der heimischen Rallyemeisterschaft (ORM 2WD und Juniorenwertung). Zum Einsatz kommt ein Suzuki Swift S1600 aus dem Hause Zellhofer Motorsport.

Da mit der Rebenland Rallye der erste ÖM-Lauf in 14 Tagen unmittelbar vor der Türe steht, hat man sich entschlossen, die zur Austrian Rallye Challenge zählende Schneerosen Rallye im Raum Raabs an der Thaya, Waidhofen/Thaya und Pfaffenschlag als reinen Testeinsatz unter Wettkampfbedingungen zu nützen.

Der Auftrag war, mit vollem Einsatz zu fahren und den Wagen auch dementsprechend zu fordern. Dies gelang auch auf den ersten fünf Prüfungen ohne Probleme. Zu diesem Zeitpunkt lagen Christoph Zellhofer/ Andre Kachel an sehr guter neunter Stelle in der Gesamtwertung, was in der ARC-Wertung den vierten Zwischenrang bedeutete. Dann gab es aber beim Start zur Sonderprüfung sechs für den Rookie eine böse Überraschung: „Wir sind ganz normal zum Start gerollt. Als der Zeitnehmer den Start freigegeben hat und ich Vollgas gab, machte es im Getriebe einen lauten Knacks. Ich versuchte noch, einen anderen Gang einzulegen, was aber nicht gelang. Der Wagen rollte nach 50 Metern langsam aus. Das bedeutete das vorzeitige Aus für uns bei dieser Rallye. Irgend ein Teil im Getriebe ist gebrochen“, meinte Christoph ein klein wenig enttäuscht.

Trotzdem konnte man viele positive Eindrücke von diesem Testeinsatz im Waldviertel mitnehmen: „Wir hatten einen perfekten Schrieb, da hat alles zwischen Andre und mir gepasst. Unsere Fahrwerkeinstellung war richtig, damit konnten die Reifen richtig arbeiten und wir konnten den vollen Grip auf die Straße bringen. Leider war dieser Ausfall für mich der erste technische Defekt bei einer Rallye, so etwas kann man einfach nicht voraus sehen. Vielleicht war es aber gut, hier mit diesem Problem auszufallen und nicht 14 Tage später bei unserer Premiere im Rebenland, wo es erstmals für mich um ÖM-Punkte geht.

Sieger der Schneerosen Rallye 2016 wurde der Tscheche Roman Odlozilik (Ford Fiesta R5) vor dem Oberösterreicher Martin Fischerlehner (Mitusbishi Carisma GT) und den von Zellhofer Motorsport betreuten Ford Fiesta S2000 von Gerald Rigler, ebenfalls aus Österreich.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Schneerosen-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion