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ARC: Herbstrallye Dobersberg

Abschiedsgala von Panhofer

Franz Panhofer beendet in Dobersberg mit einem Klassensieg und dem zweiten Platz bei den Historischen seine Karriere.

Foto: Panhofer

60 Jahre und kein bisschen langsam. Franz Panhofer verabschiedete bei der Herbst Rallye 2019 Dobersberg in den sportlichen Ruhestand. Dabei zeigte der Betriebsleiter von Toyota Mitterbauer in Perg noch einmal sein hohes fahrerisches Potential. Mit Beifahrer Peter Kolm und seinem in die Jahre gekommenen Toyota Corolla GT AE86 holte er nicht nur den Klassensieg (6.4) sondern belegte in der Gesamtwertung der Austrian Rallye Historic-Challenge hinter HG Lindner (Ford Escort RS 2000) den 2. Rang. Die Zeiten die Panhofer hinlegte, beeindruckten auch die Konkurrenz.

Nach der 3. Sonderprüfung 5,1 Sekunden hinter Lukas Schindlegger, der danach einen Respektabstand herausfuhr, nutzte Panhofer dann einen Fahrfehler seines unmittelbaren Gegners – verbremst und in einen Graben gerutscht - um sich hinter HG Lindner (beide Ford Escort RS 2000) auf dem 2. Gesamtplatz (ARCH) festzusetzen. Den drittplatzierten, Martin Gruber (Lada 2107) hatte Panhofer jederzeit im Griff.

„Es ist vom ersten Meter an so gelaufen wie wir es geplant hatte. Der Rhythmus im Auto war sofort da und wir konnten auf den ersten beiden Prüfungen im Nebel mit unseren speziellen Schrieb Tempo machen. An den heiklen Stellen waren wir vorsichtig, haben uns zurückgenommen.“

Zur Halbzeit, nach 4 Sonderprüfungen, lagen Panhofer/Kolm 22,1 Sekunden hinter Schindlegger auf Platz 3. Am Nachmittag gelang Panhofer auf den langen Sonderprüfungen ein perfektes Rennen - „wir sind nirgends in Bedrängnis gekommen, nicht einmal wo angeschlagen, es war für uns ein riesiger Spaß“, freute sich Panhofer über seinen gelungenen Abschied von der „historischen“ Rallyeszene. Der „Pani“ und sein Toyota Corolla GT AE86 sind seit Samstag „Geschichte“.

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