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Rallye W4 2018

Gelungene „Revanche“ beim Saison-Finale

Nach dem Pech im Vorjahr war nun das Glück auf Hermann Neubauers Seite. Der Salzburger „schenkt“ Stamm-Co Ettel beim 50. gemeinsamen Start den Sieg.

Foto: Daniel Fessl

Noch im Vorjahr war das Waldviertel für Hermann Neubauer keine Reise wert: Nach dem sensationellen Kampf um die Verteidigung seines Meistertitels in der Rallye-ÖM musste der Salzburger ausgerechnet auf der letzten Sonderprüfung aufgrund einer gebrochenen Antriebswelle kampflos mit dem Vize-Titel Vorlieb nehmen – das Verlangen, erneut für eine Rallye ins Waldviertel zu kommen, hielt sich in Grenzen.

Dass Hermann Neubauer am Freitag dennoch am Start der ersten Sonderprüfung stand, war vor allem dem Engagement von Christian Mrlik geschuldet: Neubauers Konkurrent im Wettbewerb übernahm nämlich die Organisation der Rallye Wald4tel und stellte – trotz fehlendem Meisterschafts-Satus – eine tolle Veranstaltung auf die Beine, die Hermann Neubauer für die „Jubiläumsfahrt“ mit seinem Stamm-Co Bernhard Ettel nutzte: Mit Startnummer 50 ging man in die 50. gemeinsame Rallye.

Von Beginn an gelang es dem Duo, den ZM-Racing Ford Fiesta R5 im Kampf um die Führung zu positionieren, wenngleich es für das Team rund um Max Zellhofer viel Arbeit gab: „Wir haben einiges in Sachen Set-Up probiert, dann kamen auch noch recht ungewohnte Technik-Troubles hinzu“, erzählt Hermann Neubauer, dessen Mechaniker dabei eine sensationelle Leistung ablieferten: „Wir haben einiges getauscht, unter anderem Steuergerät und Getriebe, vielen Dank ans Team dafür!“

Im Gegenzug zeigten Neubauer/Ettel auf den wunderschönen Schotter- Sonderprüfungen im Großraum Horn/Langenlois eine fehlerfreie Performance, wobei man in diesem Jahr dann auch das glückliche Ende für sich hatte und über den Gesamtsieg jubeln durfte: „Dass meine beiden großen Konkurrenten im Kampf um den Sieg Pech hatten, tut mir natürlich leid, es wäre noch ein harter Fight geworden. So war es für mich allerdings auch nicht einfach, gegen Ende die Konzentration aufrecht zu erhalten. Dieser Sieg ist schon eine kleine Wiedergutmachung für das Pech vom Vorjahr. Vielen Dank an alle Fans, Freunde und Sponsoren, an meine Familie und an Bernhard Ettel für die wie immer perfekte Unterstützung. Zum 50iger ein Sieg, das hat sich Bernhard echt verdient! Ich hoffe, 2019 bekommt die Rallye ihren Meisterschafsstatus zurück, dann möchte ich auf alle Fälle wieder dabei sein!“

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