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ORM: Waldviertel-Rallye Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller, Toyota Celica 4WD, Waldviertel-Rallye 2014

Weingartner: Knapp vorbei ...

Die Waldviertel-Rallye brachte für Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller den einzigen Ausfall der gesamten ÖM-Saison 2014.

Foto: Christa Feichtner

Da Robert Surtmann und Christina Tschopp die Rallye ebenfalls nicht beendeten, entschieden die besseren Platzierungen zugunsten der Letzteren. Aber auch ohne den Gewinn des OSK-Rallyepokales können Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller auf ein gutes Rallyejahr zurückblicken.

Dass es extrem schwierig werden würde, gegen Robert Surtmann und Christina Tschopp mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo VI anzukämpfen, war Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller schon vor der Waldviertel-Rallye klar. Dennoch wollten sie ihr sportliches Ziel, in der Division P2 eventuell doch die Jahreswertung zu gewinnen und sich damit den OSK-Rallyepokal zu sichern, bis zum Schluss verfolgen. Der Plan wäre auch beinahe aufgegangen, wenn nicht ... aber das fällt unter das Kapitel "Das Glück ist ein Vogerl", und manchmal fliegt es eben im entscheidenden Moment davon.

Die erste Prüfung (Jaidhof - Leonhard I) konnte das Toyota-Team mit lediglich 3,6 Sekunden Rückstand auf Robert Surtmann noch an einer relativ hoffnungsvollen Position beenden. Am Rundkurs St. Leonhard - Fuglau I machte sich bereits das bemerkbar, was das vorzeitige Ende der Rallye bedeuten sollte: Rechts vorne war das Radlager kaputtgegangen. Daher konnte Herbert Weingartner die Prüfung und auch die darauffolgende SP auf dem Horner Nordring nur mehr sehr verhalten angehen. Kurz darauf mußte er aufgeben, da kein Radlager im Service verfügbar war. Damit war das Titelrennen zum Vorteil von Robert Surtmann entschieden.

Herbert Weingartner machte sich zwar kurz darauf noch auf den Weg nach Amstetten, um von zu Hause eine Radnabe mit einem neuen Radlager zu holen und am Samstag wieder starten zu können, dies war jedoch nur mehr außerhalb der Wertung möglich. Doppelt bitter: Robert Surtmann war vor der zwölften Prüfung selbst eines der Ausfallopfer. Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller hätten also die Rallye nur durchfahren müssen, egal an welcher Position, da ja davor Punktegleichheit bestanden hatte. So entschieden die besseren Platzierungen zugunsten von Robert Surtmann und Christina Tschopp.

Dieser einzige Ausfall des gesamten Jahres hat Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller also um den OSK-Rallyepokal der Division P2 gebracht. Dennoch muss man sagen: Insgesamt waren sie sportlich auf einem sehr guten Kurs, was sowohl auf die fahrerische Leistung als auch auf den Einsatz des gesamten Teams zurückzuführen ist. Vor allem in punkto Zuverlässigkeit waren sie als Hobbyfahrer auf einem Level unterwegs, den selbst komplette Profiteams oft nur schwer erreichen. Angesichts des tollen Saison-Erfolges muss auch den Sponsoren auf das Allerhöchste gedankt werden. Alles in Allem macht der Verlauf der Saison 2014 Mut auf weitere Aktivitäten.

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