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ORM: Weiz-Rallye

Neubauer siegt mit deutlichem Vorsprung

Hermann Neubauer zeigt bei der Rallye Weiz eine perfekte Leistung - dank intensiver Teamarbeit konnten die Set-Up-Probleme gelöst werden.

Fotos:Daniel Fessl

Die zehnte Auflage der Rallye Weiz wurde zum großen Triumph für das Duo Hermann Neubauer/Bernhard Ettel, das nach 2016 und 2017 auch in der Saison 2018 den Sieg in der oststeirischen Bezirkshauptstadt erobern und damit seinen Hattrick perfekt machen konnte.

Dass der Weg zum Sieg trotz makelloser Leistung aber bei weitem keine Spazierfahrt war, dafür sorgte ein extrem starker Gegner in Form des Duos Niki Mayr-Melnhof/Poldi Welsersheimb.

Am Ende konnte Hermann Neubauer neun von 13 möglichen (eine SP musste gestrichen werden) Sonderprüfungs-Bestzeiten holen und seine tolle persönliche Form unter Beweis stellen. Das ging aber nur dank der harten Arbeit seines Teams rund um ZM-Racing Teamchef Max Zellhofer.

„Ich muss mich bei all meinen Jungs bedanken, die vom Test am Mittwoch bis zum Zieleinlauf am Samstagabend eine absolut sensationelle und fehlerlose Performance hingelegt haben“, so ein überglücklicher Hermann Neubauer.

Neubauer weiters: „Der Test war der Schlüssel zum Erfolg. Wir konnten endlich die Set-Up-Probleme in den Griff bekommen, jetzt funktioniert unser Ford Fiesta R5 endlich so, wie er soll. Damit konnten wir vom ersten Meter an attackieren und diese wunderbare Rallye in vollen Zügen genießen. Gratulation an das ORGA-Team, es war wie immer toll hier in Weiz!“

Die Freude über den Sieg wog für Hermann Neubauer übrigens doppelt, schlussendlich hatte er einen extrem hartnäckigen und schnellen Gegner: „Ich muss dem Niki wirklich gratulieren. Was der aufführt, obwohl er noch gar nicht so besonders lange Rallye fährt, ist wirklich extrem beeindruckend. Natürlich war mein Vorsprung von 30 Sekunden am Ende relativ deutlich. Aber ich bin absolut voll gefahren und hatte keine einzige Sekunde, in der ich verschnaufen oder mir einen Fehler erlauben durfte. Man braucht sich ja bloß den Abstand zum Drittplatzierten anzusehen, der lag über vier Minuten zurück. Das war schon großer Sport, den wir da gezeigt haben, und ein tolles Duell mit Niki. Der wird in diesem Jahr – das wünsche ich ihm von ganzem Herzen – ein mehr als verdienter Staatsmeister!“

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