RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Wir wollen wieder Weltmeister werden"

Der Peugeot-Teamchef über den WM-Titel, einen eventuell verzögerten Einsatz des 307 WRC, die drei Piloten für 2004 und die steigenden Einsatzkosten.

Vor der Rallye Großbritannien haben noch vier Fahrer und zwei Hersteller die Chance, die beiden WM-Titel zu gewinnen. Was erwarten Sie vom WM-Finale?

"Wir liegen in der Marken-WM fünf Punkte zurück, aber ich bin zuversichtlich, dass unsere Fahrer beim Finale sechs Punkte mehr holen als die Gegner. Marcus Grönholm und Harri Rovanperä sind hoch motiviert. Richard Burns weiß, dass wir von ihm ein Abschiedsgeschenk erwarten, wie Gilles Panizzi es uns mit seinem Sieg in Spanien gab."

Ab wann wird der neue Peugeot 307 WRC in der WM eingesetzt?

"Es ist noch nicht sicher, ob der 307 WRC für die Rallye Monte Carlo fertig ist, wir arbeiten hart daran. Wir wollen das Fahrzeug erst einsetzen, wenn es technisch hundertprozentig zuverlässig ist. Wir haben keine Eile, wir können auch die ersten beiden Läufe in Monte Carlo und Schweden mit dem Peugeot 206 WRC bestreiten. Denn das Fahrzeug ist noch immer konkurrenzfähig, und beide Rallyes sind sehr speziell."

Sie haben für die kommende Saison drei Fahrer unter Vertrag, doch die neuen Regeln in der WM erlauben, dass nur zwei Fahrer für die Marken-WM punkten. Wie werden Sie vorgehen?

"Marcus Grönholm wird alle Rallyes bestreiten, das zweite Fahrzeug werden sich Harri Rovanperä und Freddy Loix teilen. Bei einigen Veranstaltungen werden wir drei Fahrzeuge einsetzen. Die Details müssen noch entschieden werden."

Ab 2004 gelten neue Regeln in der WM. Glauben Sie, dass durch das neue Mille Pistes-Konzept Kosten eingespart werden?

"Ich bin mir sicher, dass die kommende Saison teurer wird, denn es wurden zwei zusätzliche Rallyes in den WM-Kalender aufgenommen. Auch wenn durch das Mille Pistes-Konzept vielleicht weniger Techniker bei der Rallye eingesetzt werden, so brauchen wir doch mehr Mitarbeiter in Paris, die die Rallyeautos vorbereiten. Das Abfahren der Prüfungen mit dem Einsatzauto spart keine Kosten, denn wir müssen die World Rally Cars täglich zwischen Training und Wettbewerb umrüsten. Der Einsatz von speziellen Trainingsautos war in der Vergangenheit billiger."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Großbritannien

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht

Große Show mit logischem Sieger

Österreichs Staatsmeister Hermann Neubauer dominierte die Premiere der TOYOTA Keusch-Grasl-Rallye Horn powered by SONAX und Schremser im Waldviertel / Der ARC-Lauf begeisterte Tausende Zuschauer

ARL 2026: Vorschau Gschwandner

Elchjubiläum in Admont – 20 Jahre Dankbarkeit

2006 war das Premierenjahr für die legendären Rallyevolvos in Österreich - bei der ARBÖ Rallye rund um Admont waren Georg Gschwandner und Freunde willkommen...

Elfyn Evans vor WRC-Finale

"Ich weiß, wie man es nicht macht"

Elfyn Evans geht mit 17 Punkten Vorsprung als Titelfavorit ins WRC-Finale: Doch schon einmal konnte er eine vergleichbare Ausgangslage nicht nutzen

ARC, Herbstrallye: 1. Vorschau

Herbstrallye: „Wir kommen zu den Menschen!“

Mit der Waldviertler Herbstrallye feiert Österreichs Rallyeszene einmal mehr einen grandiosen Saisonabschluss. Das Rallye Headquarter übersiedelt nach Waidhofen an der Thaya. Der charismatische Servicepark auf dem Flughafen Dobersberg bleibt bestehen.

Voller Erfolg bei der Premiere der neuen Grasl Rallye Horn, der dritten von vier reinen ARC-Rallyes 2026. Den ARC-Sieg feiert wie in Krumbach Rene Kiehtreiber - dahinter landen Bernhard Hengl bei dessen tollem Allrad-Debüt und Gerolf Schuller.