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"Wir wollen wieder Weltmeister werden"

Der Peugeot-Teamchef über den WM-Titel, einen eventuell verzögerten Einsatz des 307 WRC, die drei Piloten für 2004 und die steigenden Einsatzkosten.

Vor der Rallye Großbritannien haben noch vier Fahrer und zwei Hersteller die Chance, die beiden WM-Titel zu gewinnen. Was erwarten Sie vom WM-Finale?

"Wir liegen in der Marken-WM fünf Punkte zurück, aber ich bin zuversichtlich, dass unsere Fahrer beim Finale sechs Punkte mehr holen als die Gegner. Marcus Grönholm und Harri Rovanperä sind hoch motiviert. Richard Burns weiß, dass wir von ihm ein Abschiedsgeschenk erwarten, wie Gilles Panizzi es uns mit seinem Sieg in Spanien gab."

Ab wann wird der neue Peugeot 307 WRC in der WM eingesetzt?

"Es ist noch nicht sicher, ob der 307 WRC für die Rallye Monte Carlo fertig ist, wir arbeiten hart daran. Wir wollen das Fahrzeug erst einsetzen, wenn es technisch hundertprozentig zuverlässig ist. Wir haben keine Eile, wir können auch die ersten beiden Läufe in Monte Carlo und Schweden mit dem Peugeot 206 WRC bestreiten. Denn das Fahrzeug ist noch immer konkurrenzfähig, und beide Rallyes sind sehr speziell."

Sie haben für die kommende Saison drei Fahrer unter Vertrag, doch die neuen Regeln in der WM erlauben, dass nur zwei Fahrer für die Marken-WM punkten. Wie werden Sie vorgehen?

"Marcus Grönholm wird alle Rallyes bestreiten, das zweite Fahrzeug werden sich Harri Rovanperä und Freddy Loix teilen. Bei einigen Veranstaltungen werden wir drei Fahrzeuge einsetzen. Die Details müssen noch entschieden werden."

Ab 2004 gelten neue Regeln in der WM. Glauben Sie, dass durch das neue Mille Pistes-Konzept Kosten eingespart werden?

"Ich bin mir sicher, dass die kommende Saison teurer wird, denn es wurden zwei zusätzliche Rallyes in den WM-Kalender aufgenommen. Auch wenn durch das Mille Pistes-Konzept vielleicht weniger Techniker bei der Rallye eingesetzt werden, so brauchen wir doch mehr Mitarbeiter in Paris, die die Rallyeautos vorbereiten. Das Abfahren der Prüfungen mit dem Einsatzauto spart keine Kosten, denn wir müssen die World Rally Cars täglich zwischen Training und Wettbewerb umrüsten. Der Einsatz von speziellen Trainingsautos war in der Vergangenheit billiger."

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