RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die Titelverteidigung im Visier

Obwohl Richard Burns noch theoretische Chancen auf die Fahrer-WM hat, konzentriert man sich bei Peugeot auf den vierten Marken-Titel in Serie.

Das traditionelle Finale der Rallye-WM in Großbritannien verspricht höchste Spannung. Vier Fahrer kämpfen auf den matschigen Schotterstrecken in den walisischen Wäldern um den Titel in der Fahrer-Weltmeisterschaft, darunter Peugeot-Pilot Richard Burns.

Der Brite, der sieben Monate lang die Tabellenführung verteidigte, startet mit fünf Punkten Rückstand in den letzten von 14 WM-Läufen. Auch in der Marken-Wertung steht die Entscheidung aus. Mit nur fünf Punkten Rückstand bei bis zu 18 erreichbaren Punkten hat Peugeot noch gute Chancen, zum vierten Mal in Folge Marken-Weltmeister zu werden.

"Ich will die Saison mit einem Sieg beenden", gibt sich Richard Burns vor seinem letzten Einsatz für das französische Team kämpferisch. "Bei meinem Heimspiel erhalte ich zwar viel Unterstützung, doch der Druck ist auch höher", erklärt der Weltmeister von 2001, der zwischen 1998 und 2000 dreimal in Folge in Großbritannien triumphierte. "Einen Vorteil durch besondere Streckenkenntnis habe ich in Wales nicht, denn viele meiner Gegner sind dort ebenfalls schon häufig gestartet."

"Ich mag die Schotter-Prüfungen in Wales", berichtet der amtierende Weltmeister Marcus Grönholm. "Regen, Nebel und die rutschigen Strecken sind eine besondere Herausforderung." Der finnische Schotterspezialist fuhr 2001 in Cardiff als Erster über die Zielrampe, 2002 fiel er in Führung liegend nach einem Unfall aus.

"Es wäre schön, diese schwierige Saison mit einem Erfolg für das Team zu beenden", hofft Grönholm, der vor dem Finale auf Platz sechs der Fahrer-WM liegt. "Ein Sieg ist möglich, denn wir haben in dieser Saison bei vielen Schotter-Rallyes geführt, das zeigt, dass der Peugeot 206 WRC auf losem Untergrund noch immer konkurrenzfähig ist."

Harri Rovanperä, ebenfalls Schotterspezialist, ist mit einem weiteren Werks-Peugeot 206 WRC beim Saisonfinale als dritter Fahrer für die Marken-WM nominiert.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Großbritannien

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ORM/ARC, ET König Rallye: Zeremonienstart

Heute Abend geht es in Judenburg los!

Mit dem Zeremonienstart wird die ET König Rallye powered by Peter Hopf Erdbau offiziell eröffnet / Morgen und am Samstag regieren die Gasfüße / Das Wetter wird besser und wärmer, aber noch nicht ganz stabil

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.