RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

In Wales in die Top-12?

Manfred Stohl will mit einem guten Resultat beim Saisonfinale in Wales eine sehr durchwachsene Saison positiv beenden, der Wiener ist voll motiviert.

Manfred Stohl erinnert sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge an die Wales Rally 2002 zurück. Einerseits brauchte er damals den halben ersten Tag, um richtig in Fahrt zu kommen, aber anderseits fuhr er mit dem zwölften Gesamtrang ein hervorragendes Ergebnis nach Hause.

Das war es in der Tat, denn gerade beim letzten WM-Lauf der Saison ist das Starterfeld immer von aller erster Güte. So auch heuer wieder. Aber das OMV Team Manfred Stohl und Ilka Minor strebt mit dem Peugeot 206 WRC dennoch einen Platz unter den Top-12 an.

Leicht wird es sicher nicht. Allein schon in der Nennliste zum WM-Finale in den walisischen Wäldern scheinen nicht weniger als 32 WRCs auf. Neben sämtlichen Werkspiloten (mit Ausnahme von Hyundai) gleich drei Boliden des französischen Peugeot-Tuners Bozian mit so klingenden Namen wie Gilles Panizzi (Fra), Roman Kresta (CZ) und Juuso Pykalisto (Fin). Daran möchte sich der OMV Pilot auch orientieren, denn das von Rolf Schmidt – nach dem Unfall in Ungarn – in Windeseile wieder aufgebaute Peugeot 206 WRC ist in einem Top-Zustand.

Stohl: „Der Ausfall in Korsika ist schon vergessen. Ich bin wieder voll motiviert und möchte in England eine sehr durchwachsene Saison positiv beenden. Etwas unglücklich macht mich der erste Tag, da es da schon voll zur Sache geht. Wenn man wie ich so wenig im Rallyeauto sitzt, dann wäre es angenehmer, wenn man sich ein wenig einfahren könnte. Doch da muss ich durch.“

Keine Probleme sieht der 31 Jahre alte Wiener mit seiner Startnummer 34. Da die Wettervorhersage Regen verspricht, gibt es mit hinteren Startnummern durch die Bodenbeschaffenheit in Wales weder Vor- noch Nachteile. Stohl: „Vielleicht hab’ ich in der Früh weniger Nebel. Aber das ist auch schon alles.“

Auf jeden Fall kann sich die Großbritannien-Bilanz des OMV Piloten sehen lassen. Zwei Mal konnte er in der Gruppe N gewinnen. Im Jahr 2000 fixierte er mit dem Sieg den Weltmeistertitel in der seriennahen Klasse.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Großbritannien

- special features -

Weitere Artikel:

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger