RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Unverhofft kommt manchmal...

Richard Burns übernimmt mit dem zweiten Platz in der Türkei die Führung in der Fahrer-WM, plötzlich gibt's auch wieder Lob vom Teamchef.

Mit einer fehlerfreien Fahrt auf extrem materialfordernden Schotterstrecken eroberte Peugeot-Pilot Richard Burns den zweiten Platz bei der Rallye Türkei. Der Weltmeister der Saison 2001 übernahm mit den gewonnenen acht Punkten zugleich die Führung in der Fahrer-Wertung.

„Es ist ein perfektes Resultat“, freute Burns. „Wir waren schnell und haben keine Fehler gemacht. Unser Peugeot 206 WRC funktionierte sehr zuverlässig. Wir hatten auf der zweiten Etappe allerdings einige Sekunden verloren, so dass wir am letzten Tag keinen Druck mehr auf den Sieger Carlos Sainz ausüben konnten.“

Weltmeister Marcus Grönholm, der durch Lenkungsdefekte auf der ersten Etappe weit zurückgefallen war, kämpfte sich mit zwei Bestzeiten auf den letzten beiden Prüfungen auf den neunten Rang vor und eroberte so noch einen Punkt für die Marken-WM.

„Der letzte Tag lief reibungslos“, berichtete der Finne, der drei Wochen zuvor bei der Rallye Schweden für den ersten Peugeot-Sieg der Saison gesorgt hatte. „Ich habe am Ende noch einmal richtig Druck gemacht, um den Marken-Punkt für Peugeot zu holen.“ In der Marken-WM liegt Peugeot nach der Rallye Türkei auf Rang zwei.

Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport, war mit dem Ergebnis der Mannschaft zufrieden. „Richard Burns hat hier eine fabelhafte Leistung gezeigt. Die Zusammenarbeit mit seinem neuen Renningenieur funktioniert sehr gut. Richards Peugeot war hier perfekt. Harri Rovanperä hat lange Zeit die Rallye angeführt, hat aber einen Fehler gemacht, der ihn den Sieg gekostet hat.“

Der Finne Harri Rovanperä hatte am zweiten Tag bei einem Ausrutscher die Radaufhängung seines 206 WRC beschädigt. Als Folge davon schied er später aus.

„Es war eine Kurve, in der man ziemlich quer fährt. Ich habe dort mit dem Hinterrad einen Stein getroffen, dabei brach der Stoßdämpfer“, kommentierte Rovanperä. „Ich bin wirklich enttäuscht, aber bei einer so harten Rallye besteht immer das Risiko, dass etwas passiert.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Türkei

Weitere Artikel:

AARC, Rally Zelezniki: Vorschau

Regner kann Führung im Alpe Adria Cup erobern!

3 Teams aus Österreich, 3 Teams aus Italien, 3 Teams aus Ungarn und 2 Teams aus Tschechien werden am kommenden Wochenende nördlich von Laibach bei der vierten AARC/AART Rallye in Slowenien erwartet.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

EHRC/ORM/ARC/GSE, Weiz: Vor Nennschluss

Countdown zur Rallye Weiz 2026 ist gestartet

Jetzt noch schnell eine Nennung abgeben und dann beim Motorsport-Spektakel rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt aktiv dabei sein!

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.