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Auf Solberg und Hirvonen warten schwierige Bedingungen

Solberg und Hirvonen freuen sich auf die Rallye in Südamerika, einfach wird der Auftritt auf den argentinischen Schotterpisten aber nicht.

In Argentinien wird der achte Lauf zur Rallye-WM ausgetragen, der Ausflug nach Südamerika bedeutet zugleich Halbzeit in der Weltmeisterschaft.

In der Fahrerwertung haben noch zumindest vier Piloten – darunter auch der amtierende Weltmeister Petter Solberg – Chancen auf den Titel. Die Argentinien-Rallye birgt viele Unbekannte in sich, im Gegensatz zum letzten Jahr findet die Rallye dieses Mal im derzeit herrschenden Winter statt, eine Wetterlotterie ist also nicht ausgeschlossen.

Subaru-Teamchef David Lapworth weiß ein Lied davon zu singen: „Es ist wirklich verrückt, wir haben die letzten zwei Monate bei extrem heißen Temperaturen in Europa verbracht und nun sinkt die Quecksilber-Säule von über 40° auf unter 0° Celsius. Wir kennen diese Jahreszeit in Argentinien und wissen daher um die Unbeständigkeit des Wetters. Von plus 15° Grad mit Sonnenschein bis zu Minusgraden, Regen und sogar Schnee ist alles möglich.“

Die Marschroute für die Subaru-Piloten ist jedenfalls klar: „Auch wenn Sebastien Loeb zuletzt in der Türkei sehr stark war, gehe ich davon aus, dass Petter ihn schlagen kann. Wir werden von Beginn an Druck machen und einen Blick auf die anderen Piloten werfen. Was Mikko betrifft, so werden wir nun weniger Wert auf das Sammeln von Kilometern und Erfahrung legen sondern mehr an seinem Speed arbeiten.“

Petter Solberg hat großen Respekt vor dem Event: „Argentinien ist eine sehr spezielle Rallye und äußerst anspruchsvoll. Es gibt unglaublich viele verschiedene Arten von Straßen, der Belag wechselt ständig. Diese Tatsache ist umso schwieriger, da wir nur eine streng limitierte Anzahl an Reifen mitnehmen dürfen. Ich rechne damit, dass der Final-Tag am interessantesten sein wird, da kann noch alles passieren. Besonders freue ich mich auf die Rückkehr der legendären Prüfung „El Condor“. Die Szenerie dort ist atemberaubend. Wenn man den Berg hinauf fährt ist es oftmals neblig, je höher man kommt, desto klarer wird es dann. Ich habe in Argentinien noch nie gewonnen, die Fahrer mit der größten Erfahrung dürften im Vorteil sein. Trotzdem werde ich alles geben, um ein gutes Ergebnis einzufahren.“

Subaru-Youngster Mikko Hirvonen steht eine schwere Aufgabe bevor: „Dieses Jahr ist es wirklich schwierig zu wissen, was uns in Argentinien erwartet. Dadurch, dass dort jetzt Winter herrscht, ändert sich der Charakter der Prüfungen, man muss auf alles vorbereitet sein. Heuer stehen viele Strecken auf dem Programm, die neu für mich sind und im Vorjahr nicht gefahren wurden. Aber immerhin sind die SP’s schneller als bei den letzten Rallyes und das sollte mir entgegen kommen.“

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