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Stohl auf Podest-Kurs

Sebastian Vollack musste auf SP 8 aufgeben, für Paasonen und Stohl gab es Probleme, Stohl liegt dennoch auf gutem 3. Gruppe N-Zwischenrang.

Es war der erwartet schwere erste Tag bei der „CTi Movil Rally Argentina“. Dennoch begann es vielversprechend. Jani Paasonen führte von der ersten Wertungsprüfung weg die PWRC-Wertung an. Und auch Manfred Stohl holte nach Rhythmusschwierigkeiten auf SP 3 daraufhin Sekunde um Sekunde auf.

Leider verließ am Ende des ersten Tages das OMV World Rallye Team das Glück: Jani Paasonen brach auf SP 8 der Querlenker, Vollak schied auf der selben Sonderprüfung aus und Stohl fuhr auf SP 9 mehrere Kilometer im dichten Staub von Toshihiro Arai (Subaru) wodurch er fast eine Minute verlor.

Der Ärger war Manfred Stohl im Service anzusehen. „Da kämpfst du den ganzen Tag um jede Sekunde und dann ist auf einer Sonderprüfung alles weg. Nur weil einige Herren nicht verstehen wollen, dass man auch in der PWRC ein Zwei-Minuten- Startintervall braucht. Bei diesen trockenen Verhältnissen stehen die Staubfahnen des Vordermannes schon fast eine Minute in der Luft“, zeigte sich der OMV-Pilot schwer enttäuscht. Dennoch liegt der 32 Jahre alte Wiener im Plan. Nach dem ersten Tag rangiert er auf dem hervorragenden zweiten Platz der PWRC, in der Gruppe N bedeutet dies den dritten Rang. Doch die 50 Sekunden Zeitrückstand auf Lokalmatador Marcos Ligato werden schwer aufzuholen sein.

Bis Sonderprüfung 7 war für Jani Paasonen die Welt noch in Ordnung. Der finnische OMV-Pilot verteidigte mit viel taktischem Geschick die Führung, die er seit der Superstage am Donnerstagabend innehatte.

Plötzlich brach gegen Ende von SP 8 der Querlenker rechts hinten. Paasonen musste die restlichen zwei Wertungsprüfungen bis zum Service im „Langsam-Gang“ bestreiten. Dadurch verlor er die Führung und fiel auf den fünften PWRC-Rang zurück.

Paasonen: „Ich bin mir sicher, dass wir nirgends angeschlagen haben. Aber die Strecken sind so hart, dass dir so etwas passieren kann. Glücklicherweise sind wir noch ins Service gekommen und blieben damit in der Wertung. Ich bin überzeugt, dass auch andere noch ihre Probleme bekommen werden.“

Zu Ende ist die Argentinien-Rallye hingegen für Sebastian Vollak. Nachdem der OMV-Rookie bereits auf SP 3 an einen Stein anschlug und die hintere Radaufhängung beschädigte, konnte dies im Service noch notdürftig repariert werden.

Das Aus kam auf SP 8, als die Aufhängungen dem Druck nicht mehr standhielten. Vollak: „Sehr schade, aber für Argentinien brauchst du enorm viel Erfahrung. Da bist du als Neuling schon sehr gefordert. Ich habe das Lehrgeld bezahlt. Jetzt hoffe ich, dass wir den Mitsubishi wieder flott bekommen, dann kann ich am Samstag oder Sonntag wieder starten und wertvolle Kilometer sammeln.“

Zwischenergebnis in der PWRC nach 12 von 26 Sonderprüfungen

1. Marcos Ligato/Diego Culetto (Arg) Subaru Impreza +2:11:45,7
2. Manfred Stohl/Ilka Minor (Ö) Mitsubishi Evo VII +50,7 Sek.
3. Gianluigi Galli/Guido D’amore (Ita) Mitsubishi. Evo VII +56,5 Sek.
4. Dani Sola/Xavier Amigo (Spa) Mitsubishi Evo VII +1:00,6 Min.
5. Jani Paasonen/Jani Vainikka (Fin) Mitsubishi Evo VII 1:45,8 Min.
6. Nasser Attiyah/Patterson (Quatar) Subaru Impreza +4:38,0 Min.

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