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Eine schwierige Aufgabe für Solberg und Hirvonen

Nach einigen starken Auftritten auf Schotter feiert der Subaru Impreza WRC2004 in Deutschland sein Debüt auf Asphalt.

Der Tross der Rallye-WM findet sich für den zehnten WM-Lauf der Saison in Trier ein, um die Rallye Deutschland zu bestreiten.

Und mit dem Lauf rund um die älteste Stadt Deutschlands wartet nicht gerade eine einfache Aufgabe auf den Subaru Impreza und seine beiden Piloten. Viele meinen sogar, dass diese Rallye der schwierigste Asphalt-Lauf der gesamten Saison sei. Hauptgrund dafür ist, dass die Rallye Deutschland eigentlich drei Rallyes in einer vereint. So warten abwechselnd die engen Wege in den Weinbergen der Mosel-Region, die flüssigen, schnellen Asphaltstraßen im Saarland und die rauen Betonpisten in Baumholder, die ansonsten nur von Panzern in dem militärischen Übungsgebiet benützt werden.

Während die Sonderprüfungen in den Weinbergen mit schnellen Geraden und vielen 90-Grad-Abzweigen ebenso relativ problemlos zu bezwingen sind wie die breiten, schnellen Asphaltstraßen des Saarlandes, so lauert vor allem auf den Baumholder-Prüfungen Gefahr: Auf den Betonplatten liegen Unmengen an losem Sand, Schmutz und Staub, vor allem bei Regen werden die Prüfungen zu einer wahren Rutschpartie. Und neben der Strecke liegen die sogenannten „Hinkelsteine“, tonnenschwere Felsblöcke, die normalerweise den Panzern den Weg weisen.

Petter Solberg, regierender Weltmeister und zweifacher Laufsieger 2004, freut sich dennoch auf die Herausforderung: „Die Rallye Deutschland ist großartig. Ich mag die wechselnden Bedingungen und konnte im letzten Jahr schon einige schnelle Zeiten fahren. Wir haben auch kleine Verbesserungen am Auto vorgenommen, vor allem aerodynamisch sollten wir besser geworden sein. Die Nullrunde von Finnland habe ich schon verarbeitet, ich konzentriere mich auf die kommenden Dinge!“

Auch für Solbergs Teamkollegen Mikko Hirvonen ist seine Heimrallye alles andere als gut gelaufen, dementsprechend möchte der junge Finne in Deutschland eine gute Leistung abliefern: „Wir haben gut getestet, ich bin sehr zuversichtlich. Leider bin ich erst einmal in Deutschland gefahren, das ist bei einer so schweren Rallye nicht besonders viel. Das Tempo ist enorm hoch und durch den vielen Schmutz auf der Strecke kann man sich nie ganz sicher sein, wie viel Grip vorhanden ist. Nichtsdestotrotz bin ich sehr zuversichtlich.“

Teamchef David Lapworth setzt Petter Solberg auf den Sieg an: „Wir wollen überall gewinnen. Das wird gerade in Deutschland nicht leicht, aber wir haben ein gutes Auto, mit dem wir noch einmal viele Entwicklungsschritte gemacht haben. Wenn es trocken bleibt, dann soll Petter Vollgas geben und versuchen, den Sieg zu holen!“

Für Team-Junior Mikko Hirvonen geht es langsam aber sicher auch um SP-Zeiten: „Wir haben kein Geheimnis daraus gemacht, dass wir bei Mikko zu diesem Zeitpunkt der Saison beginnen werden, auf seine Schnelligkeit zu achten. Dieser Faktor wird nun immer wichtiger, aber Mikko macht seine Sache bis dato gut. Er ist auf dem richtigen Weg, würde ich sagen.“

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