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Auftakt mit Knalleffekt

Manfred Stohl ist nach einem Getriebeproblemen weit zurückgefallen,dafür ist OMV-Finne Jani Paasonen, in der PWRC auf WM-Kurs.

Einen Erfolg kann die OMV, die als Hauptsponsor und Namensgeber dieses zehnten WM-Laufes fungiert, bereits jetzt feiern. Trotz des sehr wechselhaften Wetters waren zehntausende Besucher in die Gegend rund um den Bostalsee gekommen. Wenn dieses Interesse auch in den kommenden beiden Tagen anhält, wird man einen neuen Zuschauerrekord feiern können.

Für das OMV World Rallye Team begann die „Heimrallye“ mit Licht und Schattenseiten. Einerseits konnte sich der WM-Führende Jani Paasonen (Mitsubishi Lancer Evo VII) in der PWRC-Wertung gleich an die dritte Stelle setzen und sich damit eine gute Ausgangsposition schaffen.

Paasonen: „Ich will die WM-Führung ausbauen“

„Ich bin ohne Druck gefahren und habe mich auf den ersten beiden Prüfungen und auf der WP 4 äußerst wohl gefühlt. Lediglich auf der WP 3 hatte ich einen Reifenschaden und habe dabei ca. 25 Sekunden verloren. Mein Ziel ist es, die Rallye meines Hauptsponsors mit Hirn und nicht nur mit dem Gasfuß zu fahren. Schließlich brauchen wir die Punkte um unsere WM-Führung zu verteidigen und weiter auszubauen.“

Viel Licht und ein bisschen Schatten bei Sebastian Vollack

Viel Licht gab es auch beim jungen Deutschen Sebastian Vollak. Mit seinem Mitsubishi Lancer Evo VII absolvierte der OMV Rookie die drei ersten Prüfungen fast perfekt und war unter den Top Ten platziert. Durch Abbau der Reifen gab es auf der WP 4 dann zwei Dreher, die etwa 15 Sekunden gekostet haben. „Derzeit liege ich in der PWRC-Wertung an siebenter Stelle, mein Ziel bei meiner Heimrallye ist zumindest ein WM-Punkt“, so Vollack.

Stohl nach Riesenpech weit zurückgefallen

Absolut vom Pech verfolgt war Manfred Stohl, der erstmals den neuen Mitsubishi Lancer Evo VIII zum Einsatz brachte. Bereits auf der WP 1, nach zwei Kilometern, rutschte das Schaltseil aus der Führung. Damit konnte der Wiener nicht mehr schalten.

Stohl versuchte weiter zu fahren, entschloss sich aber in der WP zur Reparatur. „Der Schaden ist plötzlich und unvorhergesehen eingetreten. Ich habe fast 11 Minuten verloren und bin aussichtslos zurückgefallen. In den folgenden Prüfungen hat auch das Differential Probleme gemacht. Ich versuche heute noch die restlichen vier Prüfungen so schnell als möglich zu fahren, um vielleicht doch noch den einen oder anderen Punkt zu ergattern. Meine WM Chance ist mit diesen Problemen sehr stark gesunken.“

PWRC: Stand nach vier von 24 Sonderprüfungen:

1. Gianluigi Galli/Guido d’Amore (I), Mitsubishi Evo7 44:29,7 Min.
2. Xavier Pons/Oriol Julia (E), Mitsubishi Evo8 + 21,8 Sek.
3. Jani Paasonen/Jani Vainikka (SF), Mitsubishi Evo7 + 40,2
4. Niall McShea/Michael Orr (GB), Subaru Impreza + 47,4
5. Alister McRae/David Senior (GB), Subaru Impreza + 54,8
6. Toshi Arai/Tony Sircombe (J/NZ), Subaru Impreza + 59,9
7. Sebastian Vollak/Michael Kölbach (D), Mitsubishi Evo7 + 1:38,2 Min.

weiters:

11.Manfred Stohl/Ilka Minor (A), Mitsubishi Evo8 + 13:21,9

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