RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Selbstkritische Fahrer holten Manufactorer-Punkte

Nach Fahrfehlern von Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen betrieb man Schadensbegrenzung und holte ein paar Hersteller-Punkte.

Seit dem Beginn der Saison 2002 konnte das WRC-Team von Ford bei jeder WM-Rallye in die Punkteränge fahren - dieser Rekord wäre bei der Rallye Mexiko beinahe in die Binsen gegangen. Doch am Ende schafften es sogar beide Werkspiloten, weitere WM-Zähler für das blaue Oval einzustreifen. Beide taten dies unter Superally-Bedingungen.

Marcus Grönholm musste schon am ersten Tag nach einer Rolle aufgeben, ging am Samstag wieder ins Rennen und konnte sich auf Rang 8 vorarbeiten. Grönholm unternahm keinerlei Versuche, die "Schuld" von sich zu schieben: "Wir erfreuten uns in den ersten Wertungsprüfungen des ersten Schotter-Events in diesem Jahr einer gesunden Standfestigkeit und waren auch vom Speed her voll dabei - es war der Fahrer, der den Fehler beging."

Dass er an diesem Wochenende die WM-Führung an Sébastien Loeb verloren hat, darüber tröstete sich der Finne mit der Tatsache hinweg, dass "ich hier von der Performance her ein gutes Gefühl hatte". Und: "Das ist ein gutes Zeichen für die anderen Schotter-Events in dieser Saison."

Mikko Hirvonen lag am ersten Tag während der ersten Wertungsprüfungen konstant vor Grönholm auf dem zweiten Gesamtrang, am Samstag überschlug er sich wie sein Teamkollege, kämpfte sich am Sonntag auf Rang 15 vor - womit er immerhin noch einen Hersteller-Punkt für Ford erobern konnte. "Ich bin mit dem Speed, den ich an diesem Wochenende gezeigt habe sehr, sehr glücklich - aber ich darf keine Fehler mehr machen", erklärte Hirvonen selbstkritisch.

In rund drei Wochen darf er das bei der Rallye Spanien wieder versuchen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Mexiko

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Herbstrallye: Bericht ZM Racing

Solide Leistung von ZM-Racing

Christoph Zellhofer auf Podium Dritter, Vater Max wurde Sechster. Damit beendete das Rallye Team seine bisher erfolgreichste Saison

ARC, Herbstrallye: Vorschau Baumschlager

Wie in alten Zeiten...

Das Saisonfinale der Austrian Rallye Challenge lockt mit einem Rekordstarterfeld von 119 Teams in den Bezirk Waidhofen an der Thaya. Bei Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager werden dabei Erinnerungen an die legendäre Semperit-Rallye wach.

ARC, Herbstrallye 2026: Nennliste

Sensationelle Nennliste! 119 Teams!

Sensationelles Nennergebnis für die Herbstrallye 2026 (23. & 24. Oktober): Satte 119 Teams haben ihr Kommen angekündigt. Die Veranstalter sind ob des hohen Zuspruchs überwältigt…

ARC, Herbstrallye: Vorschau ZM Racing

ZM-Racing beendet erfolgreichste Saison

Am Start sind Max (Martin) u. Christoph Zellhofer, sowie Gerold Neumayr - Rennteam aus St.Georgen am Ybbsfelde feiert so seine bisher beste Saison

ARC, Herbstrallye: Vorschau Wanko

Bekanntes und Neues

Nach einer etwas längeren, privat bedingten Pause will es Mario Wanko wieder wissen, und diesmal auch mit einem für ihn neuen Fahrzeug: Ein VW Golf IV mit einer interessanten sportlichen Vergangenheit.