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WRC: Akropolis-Rallye 2013

Außer Spesen nichts gewesen

Die Stewards haben zwei Proteste des Citroen-Werksteams, gegen alle drei Fahrzeuge von Volkswagen, als „unbegründet“ abgelehnt.

Michael Noir Trawniczek
Foto: Citroen Racing

Weil in den VW Polo R WRC von Sebastien Ogier, Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkselsen jeweils zwei Batterien über Nacht im Parc ferme gelagert wurden, hat das Citroen-Team gegen alle drei Fahrzeuge Protest eingelegt. Nachdem Volkswagen jedoch zwei Teams führt, wurde dieser Protest zunächst aus formalen Gründen abgelehnt.

Doch Citroen ließ nicht locker und legte zweimal Protest ein: Einmal gegen die Autos mit den Startnummern 7 und 8 (jene von Volkswagen Motorsport) und ein zweites Mal gegen das Auto mit der Startnummer 9 (Volkswagen Motorsport 2).

Nachdem die Stewards die involvierten Parteien angehört haben und der Technische Delegierte die Angelegenheit überprüft hatte, kamen die Kommissare zu dem Entschluss, dass in den Autos jeweils eine Ersatzbatterie gelagert wurde, die jedoch nicht angeschlossen war und nicht auf den Prüfungen mitbefördert wurde, und dass dies dem Artikel 255A des Technischen Reglements entsprach.

Die Stewards entscheiden sodann, dass beide Proteste „admissible but unfound“ seien, was in etwa so viel bedeutet wie akzeptabel aber unbegründet. Zudem wurde erklärt, dass trotz dieser Ablehnung die Protestgebühr nicht zurückerstattet wird.

Der Citroen-Protest kann also gemäß dem bekannten Motto abgeschlossen werden: Außer Spesen nichts gewesen!

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