RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Argentinien-Rallye

Hausaufgaben für VW nach Argentinien

Der Technik-Teufel der Argentinien-Rallye verursacht Volkswagen sehr viel Arbeit. Probleme mit Servolenkung und Benzineinspritzung.

Die Zuverlässigkeit des Polo R WRC ist normalerweise eine der großen Stärken des Volkswagen-Teams in der Rallye-Weltmeisterschaft. Doch am vergangenen Wochenende war davon bei der Argentinien- Rallye nicht viel zu sehen. Alle drei Fahrzeuge blieben aufgrund technischer Probleme auf der Strecke liegen. Dadurch stand zum ersten Mal seit der Deutschland- Rallye kein Volkswagen-Fahrer auf dem Podium.

Bei den Defekten war ein bestimmtes Muster zu erkennen, denn sie traten gleich bei mehreren Fahrzeugen auf. "Es sieht so aus als hätten wir Probleme mit der Servolenkung und der Benzineinspritzung, und das ist nicht normal", wird Weltmeister Sebastien Ogier von Autosport zitiert.

Den Franzosen erwischte es als Ersten. Schon bei der ersten Sonderprüfung am Freitag blieb sein Polo R WRC liegen, nachdem die Benzinzufuhr an einem der vier Zylinder seines Autos ausgefallen war. Der gleiche Defekt führte am Sonntag dazu, dass Jari-Matti Latvala bei der vorletzten Wertungsprüfung auf Rang drei liegend ausrollte.

Eine weitere Baustelle war die Servolenkung. Diese fiel am Freitag am Auto von Andreas Mikkelsen aus, woraufhin er zur Nachmittagsschleife nicht mehr antrat. Am Samstag versagte dann auch am Auto von Ogier die Lenkunterstützung, doch der Franzose kämpfte sich mit dicken Armen ins Etappenziel.

Die sehr unebenen Straßen in Argentinien waren laut Ogier nicht für die Probleme verantwortlich. "Wir wussten, dass diese rauen Bedingungen das Auto fordern würden, aber das Problem, das ich am Freitag hatte, hing nicht mit den Bedingungen zusammen", sagt er. Für Ogier waren die Schwierigkeiten von Argentinien nach einer langen Erfolgsserie auch eine Art Weckruf. "Es ist nie einfach, zu gewinnen. Daher hat man nie Zeit, sich auszuruhen", so Ogier.

Der Weltmeister ist jedoch davon überzeugt, dass sein Team die Probleme bis zur nächsten Rallye in Portugal (21. bis 24. Mai) in den Griff bekommen wird. "Ich bin sicher, dass sie eine Lösung finden werden. Das Team wird alles notwendige tun, um diese Fehler zu korrigieren, und immerhin traten sie bei mir alle an einem Wochenende auf", so Ogier.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Argentinien-Rallye

Weitere Artikel:

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

F.A.T. Ice Race: Beste Bilder Samstag

Die besten Bilder vom F.A.T. Ice Race 2026

"Es war wieder einmal eine großartige Veranstaltung", sagt motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl und präsentiert seine besten Bilder vom Samstag.