RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Australien-Rallye

Umzug nach Sydney vom Tisch

Die Organisatoren der Australien-Rallye fühlen sich in Coffs Harbour wohl und wollen den WRC-Lauf nicht in die Nähe der Metropole Sydney verlegen.

Fotos: RedBullContentPool

Zum sechsten Mal findet an diesem Wochenende die Australien-Rallye im Rahmen der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) rund um den Küstenort Coffs Harbour statt. Und daran soll sich in absehbarer Zeit auch nichts ändern, denn Spekulationen über eine Verlegung der Rallye ins 500 Kilometer südlich gelegene Sydney dementiert Ben Rainsford, der Vorsitzende des Organisationskomitees.

"Wir haben hier ein nachhaltiges Konzept und keine Schwierigkeiten mit den Anwohnern. Wenn wir näher nach Sydney gehen würden, müssten wir alles neu aufbauen", sagt er. "Näher nach Sydney zu ziehen, könnte zu neuen Herausforderungen führen, die wir nicht haben wollen."

Denn je näher sich der Motorsport urbanen Zentren nähern würde, umso mehr Probleme träten auf. Rainsford verweist in diesem Zusammenhang auf das Supercar-Rennen auf dem Stadtkurs von Newcastle, bei dem es massive Beschwerden der Anwohner gibt.

Außerdem sei die Australien-Rallye in Coffs Harbour ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. "Die Förderung der Regionen ist der Regierung sehr wichtig, und Touristenattraktionen in der Region zu haben ist ideal. Von daher ist eine Rallye gut", meint Rainsford.

Der Umzug der Australien-Rallye vom abgelegenen Coffs Harbour in die Nähe der Metropole Sydney war von den Teams ins Gespräch gebracht worden - vor allem um Kosten für die Reise von Sydney nach Coffs Harbour zu sparen.

Doch dieses Argument zählt für die Organisatoren nicht. "Wer eine Weltmeisterschaft gewinnen will, muss auch an entfernte Orte auf dem Globus reisen", sagt Rainsford. "Wenn man sich nur auf Europa konzentriert, wäre es nur eine Europameisterschaft."

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Australien-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Kroatien: Spätes Drama um Neuville

Neuville nach spätem Drama "am Boden zerstört"

Trotz klarer Führung endet Thierry Neuvilles Rallye in Kroatien im Desaster: Nach dem folgenschweren Patzer erhält der Belgier Rückendeckung von Hyundai

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…