RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Voller Erfolg für das OMV World Rallye Team

Das OMV World Rallye Team gewannen alle Duelle auf der SuperStage am Donnerstag, Stohl und Paasonen warnen dennoch vor zu schnellem Beginn.

Ein Auftakt nach Maß für das OMV World Rallye Team. In diesem Zeichen standen die beiden Superstages am Donnerstagabend in Carlos Paz. Sowohl Jani Paasonen, Manfred Stohl als auch OMV-Rookie Sebastian Vollak gewannen ihre direkten Duelle vor rund 50.000 Zuschauern.

Dazu erzielte Paasonen zwei Mal die klare Laufbestzeit in der PWRC und führt diese natürlich nach den ersten beiden Sonderprüfungen an. Manfred Stohl setzte sich trotz Verlust des Gegners an die zweite Stelle. Sebastian Vollak erfüllte seine Aufgabe mit der in ihn gesetzten Erwartung.

Nach den nur 12 World Rallye Cars, die bei der Argentinien-Rallye am Start sind, sorgten am ersten Tag die OMV World Rallye Team-Piloten für die Show des Abends. Den Anfang machte Jani Paasonen. Der Finne ließ PWRC-Leader Dani Sola keine Chance und distanzierte ihn im direkten Duell auf den ersten 6,04 Kilometern gleich um 8,2 Sekunden.

Paasonen: „Dieses tolle Publikum hat mich total motiviert. Normalerweise solltest du bei einer Superstage eher zurückhaltend fahren, da man mehr verlieren als gewinnen kann. Aber hier musst du einfach Gas geben.“

Noch schlimmer erging es Stohl-Gegner Toshi Arai. Der Japaner zerstörte auf der ersten Superstage die Frontpartie seines Subarus und konnte mit rauchendem Motor zur zweiten Runde gar nicht mehr starten. So geht der WM-Mitfavorit am Freitag mit knapp drei Minuten Rückstand auf die Strecke.

Stohl hingegen trauert dem Verlust des Gegners am Donnerstag ein wenig nach. „Im direkten Duell hast du ein wenig mehr Kick, wenn der Gegner neben dir ist. So habe bei meiner Alleinfahrt auf der zweiten Runde die eine oder andere Sekunde liegen lassen“, ist der OMV Pilot überzeugt.

Mehr Respekt zeigen Stohl und Paasonen jedoch vor der diesjährigen Strecke und erklären unisono: „Man darf ja nicht zu schnell fahren, denn hier werden Reifenschäden an der Tagesordnung sein. Wer klug fährt wird hier weit vorne sein.“

Für viel Aufsehen sorgte auch OMV-Rookie Sebastian Vollak. Der 21 Jahre alte Deutsche, der in Argentinien zum letzten Mal den Mitsubishi Lancer Evo VI pilotiert (in Deutschland bereits den Evo VII), verfügt schon bei seinem ersten Start in Südamerika über einen eigenen Fanklub.

Basti, Basti-Sprechchöre – vor allem von den weiblichen Zuschauern – begleiteten Vollak auf seinen Runden auf der Sandbahn nahe Carlo Paz. Vollak: „Ein unvergessliches Erlebnis. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Argentinien

- special features -

Weitere Artikel:

Peter Klein Kolumne

Dobersberg und die First Lady

Mit einem Blick voraus auf die kommende Herbstrallye erinnert sich motorline.cc-Kolumnist Peter Klein an Dobersberg, an die Semperit-Rallye und einiges mehr…

8. Golf- und Rallye-Turnier

Nicht nur Rallyefahrer auf dem Grün

Zum achten Mal luden Sigi Schwarz und Audi Laimer zum Golf- und Rallye-Turnier in den Golfclub Schladming. Promis aus Sport, Show und Wirtschaft feierten bei der „Golf Night“ und am Tag darauf auf dem Grün. Der „Alex“ ging diesmal an Schauspiel- und Film-Legende Otto Retzer.

Austrian Rallye Legends: Bericht

Herbstliches Kaiserwetter bei den ARL

Novum bei der zwölften Ausgabe der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ: Zum ersten Mal musste der Zeremonienstart unter schwerem Regen abgehalten werden - der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Easy Drivers

Easy Drivers bei zwei Bewerben am Podest

Dritter Klassenplatz bei der Grasl Rallye und Rang zwei im 4-Stunden-Offroad-Cup: Das Team blickt auf ein erfolgreiches Motorsportwochenende zurück

WRC, Sardinien: Bericht Raith

„Was hier abging, war einfach nur mega!“

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier holten bei ihrer Premiere bei der WM-Rallye in Sardinien als 16. gesamt und 8. im WRC2-Klassement ein Top-Resultat

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.