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IAA: Renault Alaskan Concept

Renault kann Pick-up

Ab 2017 will Renault in Europa einen neuen Pick-up anbieten. Einen recht konkreten Vorgeschmack gibt die Studie Alaskan Concept auf der IAA.

mid/rhu

Der Markt der mittelgroßen Pick-ups boomt weltweit - in Kürze will auch Renault in diesem Segment mitmischen. Ein erster Vorbote ist die Studie Alaskan Concept.

Sie gibt einen schon sehr konkreten Ausblick auf Konzept und Design des neuen Serienmodells, das Mitte 2017 in Europa eingeführt wird.

Kraftvolles und trotzdem elegantes Design, riesige 21-Zöller, gebürstetes Metall, blaue oder goldgelbe Bremssättel, Radnaben, Außenspiegelgehäuse und Abschlepphaken, zentral platziertes Auspuffendrohr: Beim Alaskan haben die Renault-Designer um Laurens van den Acker aus dem Vollen geschöpft.

Vieles davon ist natürlich dem Showeffekt geschuldet, wie etwa auch Kameras in den Außenspiegelgehäusen, die die Landschaft filmen, aber in ihren Maßen und Proportionen ist die Studie absolut ernst zu nehmen.

Angetrieben wird der Alaskan Concept von einem Dieselaggregat mit 2,3 Liter Hubraum und Twin-Turbo-Technik, wobei zwei unterschiedlich große Turbolader je nach Drehzahl einzeln oder zusammen für die Komprimierung der Ansaugluft sorgen.

Das sorgt für ein mächtiges Drehmoment aus dem Drehzahlkeller und mehr Power im oberen Drehzahlbereich. "Der Vierzylinder bietet die höchste Effizienz seiner Klasse und besticht mit geringen CO2-Emissionen", heißt es bei Renault.

Unter der schicken Schale hat die Alltagstauglichkeit des künftigen VW Amarok- oder Toyota Hilux-Konkurrenten nicht gelitten.

Die Nutzlast liegt bei einer Tonne, die Pritsche ist mit drei Schienen zur Befestigung von Transportgut ausgerüstet. Geschlossene Staufächer rechts und links der Ladefläche bieten Platz für empfindliches Transportgut oder Werkzeug.

Die große Bodenfreiheit ermöglicht den Einsatz auf unbefestigten Wegen und Baustellen, die Doppelkabine mit vier vollwertigen Türen bietet Platz für maximal fünf Personen.

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