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Ennstal-Classic 2017

Abarth-Festival bei der Racecar-Trophy

Mit gleich sechs Autos kann in der Racecar-Trophy der Brückenschlag zwischen den einst so siegreichen Scorpion-Racern von Carlo Abarth und dem heutigen Abarth 124 Spider aufgezeigt werden.

Fotos: Ennstal-Classic

Eine solche Abarth-Dichte hat es bei der Racecar-Trophy noch nie gegeben. Allen voran sind es drei Autos, die aus der Sammlung Engelbert Möll aus der Schweiz zur heurigen Ausgabe kommen, die im Rahmen der Ennstal-Classic auf vier Schauplätzen ausgetragen wird: Red Bull Ring, Tauplitzalm Alpenstraße, Flugplatz Niederöblarn und dem Bergsprint Moosheim-Gröbming.

Die Initiative hat Franz Steinbacher ergriffen, der Oldtimer-Gutacher, der zwischen 1962 und 1968 in der Rennabteilung von Carlo Abarth arbeitete und als Gründer der Kommission „Abarth Classice“ gilt.

Die Sammlung Möll gibt TV-Star und Publikumsliebling Christian Clerici (Co-Pilot Peter Rossmanith) einen Abarth 1000 TCR in die Hand. Diese Serie 3 Version aus 1970 war ein sensationelles Auto in der kleinen Klasse, mit 568 kg und 112 PS bei 8.200 Touren war das eine Lizenz zum Siegen.

Weiters kommen zwei der legendären Abarth 2000 Renn-Spider: mit dem einen gewann der Villacher Johannes Ortner 1970 die Europa-Bergmeisterschaft. Mit dem anderen 250 PS Auto wurde Arturo Merzario hinter Peter Schettys Ferrari im Jahre 1969 im Gesamtklassement der Europa-Bergmeisterschaft Zweiter.

Michael Hofer bringt einen weiteren Rennsportwagen aus Turin an den Start: es handelt sich um einen Abarth 1000 Cuneo, Baujahr 1970, dessen Ein-Liter Motor 130 PS bei 8.400 U/min leistet.

Auf einem Fiat 124 Abarth Rallye starten Heinz-Jürgen Grewe/Jutta Franken aus Deutschland und Claus Krammer/Richard Boulanger chauffieren einen Fiat 131 Abarth-Rallye.

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