MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

McLaren-Titel Alonsos einziges Ziel

Nun hat auch Fernando Alonso selbst einem Wechsel zu Mercedes eine Absage erteilt; stattdessen: dritter WM-Titel mit McLaren-Honda.

Nachdem Nico Rosberg überraschend seinen Rücktritt von der Formel-1-WM bekanntgegeben hatte, stürzten sich umgehend fast alle anderen Piloten wie die Heuschrecken auf das begehrteste Cockpit der Rennserie. Von verschiedensten Seiten wurde auch der Name Fernando Alonso ins Spiel gebracht, obwohl der Spanier auch 2017 bei McLaren-Honda unter Vertrag stehen wird. Daran dürfte sich trotz der plötzlichen Okkasion auch nichts ändern.

Auf twitter wird der Spanier von seinem aktuellen Arbeitgeber mit folgenden Worten zitiert: "Ich glaube an dieses Projekt, ich bin entschlossen, und ich möchte mit McLaren-Honda Weltmeister werden. Das ist mein einziges Ziel." Damit dürften sich alle Gerüchte über einen Wechsel zu Mercedes erledigt haben, zumal sein Manager Flavio Briatore bereits zuvor erklärt hatte, dass man den McLaren-Vertrag erfüllen würde.

Offen bleibt allerdings die Frage, ob Alonso auch abseits der offiziellen PR-Texte kein Interesse an dem wohl auch 2017 gleich siegfähigen Mercedes-Cockpit hat. Tatsächlich soll Briatore noch am Abend des Rosberg-Rücktritts mehrfach bei Toto Wolff angerufen haben – wie übrigens so ziemlich jeder Fahrer beziehungsweise Manager, der die Handynummer des Österreichers kannte. Inwieweit Briatores Anrufe mit Alonsos Aussage, der Titel mit McLaren sei sein einziges Ziel, kompatibel wären, sei dahingestellt.

Wahrscheinlicher ist wohl ein Szenario, in dem Mercedes gar kein Interesse an den Diensten des zweifachen Weltmeisters hat, denn Daimler-Boss Dieter Zetsche soll seit 2007 nicht mehr gut auf den Spanier zu sprechen sein. Alonso, damals ebenfalls für McLaren unterwegs, wenngleich mit Mercedes-Motor im Heck, sagte in der berüchtigten Spionageaffäre gegen das Team aus, das zu einer Strafzahlung in Höhe von 100 Millionen US-Dollar verurteilt wurde.

Da käme es wenig überraschend, wenn Zetsche eine erneute Zusammenarbeit mit dem Spanier nicht begrüßen würde. Darüber hinaus ist ohnehin nicht bekannt, ob Alonso McLaren überhaupt verlassen könnte – schließlich hat der Spanier einen gültigen Vertrag und wäre für Mercedes damit vermutlich nur gegen eine hohe Ablösesumme zu haben. Daran dürfte Mercedes kein Interesse haben, zumal Juniorpilot Pascal Wehrlein werksintern transferiert bzw. Valtteri Bottas mit Motorrabatten von Williams losgeeist werden könnte.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Winward-AMG-Pilot Maro Engel gewinnt das Sonntagsrennen der DTM auf dem Red-Bull-Ring und beendet damit einen langjährigen Mercedes-Fluch in Österreich

Kimi Antonelli feiert einen Sieghattrick und gewinnt auch das Formel-1-Rennen in Miami, das am Ende trocken blieb - Pierre Gasly schockt mit Überschlag. Das gesamte Rennen war an Spannung und Action kaum zu überbieten.