MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Interview

Wolff: Vettel würde zu Mercedes passen

Während Niki Lauda nicht über eine Verpflichtung des Deutschen nachdenkt, glaubt Toto Wolff, dass er gut zu Mercedes passen würde.

Ist Sebastian Vettel ein Kandidat für ein Cockpit bei Mercedes in der Formel-1-WM 2018? Darüber herrscht bei den Verantwortlichen des Werksteams offensichtlich keine Einigkeit. Während Niki Lauda in der vergangenen Woche im ORF entschieden erklärt hat, eine Verpflichtung des derzeitigen Ferrari-Piloten sei nicht geplant, rollt nun Motorsportchef Toto Wolff dem vierfachen Weltmeister fast schon den roten Teppich aus.

"Es wäre fahrlässig, den Sebastian nicht auf der Rechnung zu haben. Er würde auch zum Team passen", sagte Wolff im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten. Der Teamchef betonte zudem sein ausgezeichnetes persönliches Verhältnis zu Vettel. Ernsthafte Versuche, den Deutschen schon im Winter als Nachfolger des zurückgetretenen Nico Rosberg von Ferrari abzuwerben, habe es aber nicht gegeben.

"Sebastian ist einer, der seinem jetzigen Arbeitgeber absolut loyal ist. Was die Zukunft bringt werden wir sehen", hielt sich der Wiener alle Optionen offen. Vettels Vertrag bei Ferrari läuft Ende 2017 aus, und auch ein Mercedes-Cockpit wäre nach dieser Saison potentiell wieder zu vergeben, denn Valtteri Bottas wurde nur ein Einjahresvertrag zugestanden.

Dies kann als klares Indiz dafür gewertet werden, dass Mercedes den Finnen nur als eine Übergangslösung ansieht, weil nach dem überraschenden Rücktritt von Rosberg kein etablierter Siegfahrer verfügbar war. "2018 eröffnen sich Alternativen, die interessant sein können", gab Wolff zu, "aber im Moment verschwenden wir keine Zeit daran. Mein liebstes Szenario ist, dass es mit Valtteri und Lewis funktioniert."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Interview

Weitere Artikel:

MotoGP-Sprint Silverstone 2026

Jorge Martin siegt - Marc Marquez Neunter

Drei Aprilia-Fahrer feiern im Sprint auf dem Podest: Martin gewinnt vor Ogura und Bezzecchi - Marc Marquez fällt mit Gripproblemen auf Platz neun zurück

Pirelli hatte angekündigt, sich nach dem aktuellen Vertrag aus der Formel 1 zurückzuziehen, Motorsportchef Dario Marrafuschi lässt die Tür jedoch offen

F1-Boss kontert Kritik

"Niemanden interessiert es!"

Sollte die Formel 1 in der TV-Übertragung darüber informieren, wenn bei einem Auto die Batterie leer ist? - Stefano Domenicali will neue Fans der Serie nicht überfordern

DTM Oschersleben – Hintergründe

Start in die zweite Saisonhälfte der DTM

Thomas Preining und Mirko Bortolotti schafften es diesmal ganz oben auf das Podium. Zu Beginn der entscheidenden Phase der Saison 2026 schafften die beiden Piloten damit den Anschluss in der aktuellen Meisterschaftswertung an die Spitzengruppe.

IndyCar zeigt erste Bilder

So sieht das neue Einheitsauto ab 2028 aus!

Die ersten Renderings des Dallara IR-28, der in zur IndyCar-Saison 2028 den in unterschiedlichen Ausführungen bereits seit 2012 eingesetzten DW12 ablösen wird