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Formel 1: News

James Allison folgt Lowe bei Mercedes

James Allison wird Nachfolger von Paddy Lowe als Mercedes-Technikchef, der 48jährige Brite will das Werksteam noch stärker machen.

Das Mercedes-Werksteams hat sich die Dienste von James Allison gesichert. Anfang März wird der 48jährige Brite die Arbeit als neuer Technikchef aufnehmen. Damit folgt er auf den zu Williams abgewanderten Paddy Lowe, fungiert anders als sein Vorgänger aber nicht in der Rolle eines Co-Teamchefs. "Nach meiner Auszeit bin ich heiß darauf, die Arbeit wieder aufzunehmen", sagte Allison über seinen neuen Posten.

Zu einem Team zu wechseln, dass in den vergangenen drei Jahren alle WM-Titel geholt hat, begreift er als enormes Privileg. Er möchte einen Teil dazu beitragen, Mercedes in den kommenden Jahren nach und nach noch stärker zu machen. Teamchef Toto Wolff ist überzeugt, den richtigen Mann gebunden zu haben. "Es war keine einfache Aufgabe, die richtige Persönlichkeit dafür zu finden", meinte der Österreicher über die Rolle des Technikchefs.

Allison begann seine Formel-1-Karriere nach dem Studium in Cambridge im Jahre 1991 bei Benetton. Anschließend wurde er Chefaerodynamiker bei Larousse und kehrte danach in gleicher Funktion ins Briatore-Team zurück. Von 2000 bis 2005 absolvierte er eine erste Dienstzeit bei Ferrari, ehe er bei Renault respektive Lotus ein Siegerauto entwarf. 2013 kehrte er zur Scuderia zurück.

Nach dem überraschenden Tod seiner Ehefrau, sportlichen Misserfolgen und angeblichen Differenzen mit Konzernchef Sergio Marchionne erfolgte im vergangenen Jahr die Trennung von Ferrari, die es ihm erlaubte, nach Großbritannien zurückzukehren, um bei seinen Kindern sein zu können, die dort zur Schule gehen. Nach einer vertragsbedingten Arbeitssperre und der Entmachtung von Ron Dennis war zwischenzeitlich auch ein Wechsel zu McLaren Thema.

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