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Formel 1: Interview

Muss Bottas schon um Cockpit bangen?

Sein finnischer Landsmann Mika Salo vermutet, dass nur Siege die Zukunft von Valtteri Bottas im Mercedes-Werksteam sichern könnten.

Ex-Formel-1-Pilot Mika Salo rechnet damit, dass sein Landsmann Valtteri Bottas schon bald um seine Zukunft im Mercedes-Werksteam kämpfen müssen wird. Nach weitgehend enttäuschenden Leistungen des Finnen im Vergleich zu Lewis Hamilton, vor allem in Sachen Rennpace, und seinem Dreher hinter dem Safety Car beim Grand Prix von China sei der Neuzugang unter Zugzwang geraten. "Er weiß, dass er unter Druck steht", sagte Salo dem Radiosender Sport FM.

Die Pole Position in Bahrain wertet Salo nicht als Rettungsanker, vielmehr wünscht er sich ein viel stärkeres Aufzeigen: "Valtteri muss einige Rennen gewinnen, weil sein Vertrag mit Mercedes nur über ein Jahr läuft." Im Moment ist die Angelegenheit auch deshalb so diffizil, weil sich die beiden "Silberpfeile", anders als in den Vorjahren, nicht mehr alleine um die Vorherrschaft balgen, sondern mit Ferrari Konkurrenten auf Augenhöhe haben.

Deshalb, meint Salo, sehe es so aus, als fahre der neue Pilot schlechter als er das eigentlich tut. "Statistisch gesehen ist Bottas im Durchschnitt näher an Hamilton dran als es Rosberg war", behauptet der frühere Grand-Prix-Pilot für Ferrari, Sauber und Toyota, der in seiner Laufbahn zwei Podiumsplätze verbuchen konnte; wie diese Rechnung genau aussieht, verrät er allerdings nicht. Die Tatsache, dass Rosberg während der gemeinsamen Jahre mit Hamilton 22 Siege und 29 Pole Positions geholt hat, spricht jedenfalls gegen seine Theorie.

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