MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Marko: „Mercedes hat kein Standing“

Helmut Marko stichelt gegen Mercedes und spricht den Silberpfeilen die Beliebtheit bei den Fans ab: "Müssen inserieren, wenn sie einen Sieg haben".

RBR-Motorsportkonsulent Helmut Marko stichelt vor dem Heim-Grand-Prix in Österreich einmal mehr gegen seinen Lieblingsfeind Mercedes. Die Silberpfeile haben "kein Standing" bei den Formel-1-Fans, erklärt er im Interview mit der Autorevue. Das sei "nicht nur in Österreich, sondern weltweit" so.

"So wie Audi müssen die inserieren, wenn sie einen Sieg haben", begründet der 74-Jährige seine Aussagen. Möglicherweise ein Seitenhieb gegen eine Plakatkampagne im Jahr 2015, als Mercedes vor dem Grand Prix von Österreich mit dem Slogan "Spitze des Spielbergs" geworben hat. Das kam bei Red Bull nicht besonders gut an.

Die Theorie, dass Mercedes weltweit nicht beliebt ist, wird zumindest von den Social-Media-Kennzahlen nicht gestützt. Auf Facebook hat Mercedes 11,1 Millionen Fans, Red Bull nur 7,7. Und auf Twitter "führt" Mercedes ebenfalls knapp mit 1,83 zu 1,81 Millionen Followern.

Markos Verhältnis zu Mercedes ist seit jeher gespalten. Zwar versteht er sich blendend mit seinem langjährigen Weggefährten und Rennfahrer-Kollegen Niki Lauda, aber mit Toto Wolff findet er kaum einen gemeinsamen Nenner.

Marko befürchtet jetzt, die nächste Auseinandersetzung mit Mercedes beim Heimrennen zu verlieren: "Das, was den Red-Bull-Ring für uns sportlich so schwierig macht, ist, dass es halt eine Powerstrecke ist. Vollgas, peng, Spitzkehren, beschleunigen - noch dazu bergauf. Da kommt die Power so richtig zum Tragen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

"Will das Ding gewinnen!"

Klare Nürburgring-Ansage von Verstappen

Max Verstappen rockt die Nordschleife: Trotz Defekt-Pech schwärmt der Ex-Weltmeister von seinem 24h-Ausflug und will mehr - Kollegen begeistert

GP von Monaco: 2. Fr. Training

Ferrari wieder doppelt vorn

Ferrari belegte wie im ersten Training die ersten beiden Plätze, während Mercedes nicht über die Positionen vier und fünf hinauskam - Frühes Aus für Lando Norris

Keine umklappenden Flügel

FIA streicht für Monaco aktive Aerodynamik

Die FIA hat beim Formel-1-Rennen in Monaco keine Zonen für den Straightline-Modus vorgesehen, weshalb es in Monte Carlo keine umklappenden Flügel geben wird

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt