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Castrol-Pokal: Wachauring

Die Sonntags-Rennen

Auch am Sonntag pilgerten tausende Zuschauer auf den Wachauring im Melk. Sie alle kamen dank der spannenden Rennen voll auf ihre Rechnung.

Fotos: Daniel Fessl, motorline.cc

Auch am Sonntag pilgerten dank idealer äußerer Bedingungen tausende Zuschauer auf den Wachauring im Melk. Sie alle kamen auch am zweiten Tag des Histo-Cup-Saisonauftaktes 2008 dank der spannenden Rennen mit seinen spektakulären Positionskämpfen sowie den zahlreichen Showeinlagen der hoch motivierten Piloten voll auf ihre Rechnung.

Histo-Cup bis 1.300 und bis 1.600 ccm Anhang K bis 81

Wie schon am Vortag kommt es auch im zweiten Rennen zu einem spannenden Zweikampf an der Spitze zwischen Michael Spazierer (Ford Escort 1600 GT) und Gerhard Brandstätter (Alfasud Sprint). Der zweite Alfasud-Sprint-Pilot Thomas Lehner liegt lange Zeit in Schlagdistanz, muss seine Siegchancen wegen eines Drehers aber bald begraben. Ein ebenfalls enges Duell liefern sich weiter hinten im Feld Hannes Schweiger (VW Golf GTI I) und Martin Niedertscheider (Simca Rallye II) sowie Georg Böhringer (Shelby Mustang) und Thomas Sintler (Alfa Romeo Giulia S). Außerdem herzerfischend anzuschauen: Der Zweikampf zwischen den Steyr-Puch-650-TR-Piloten Jürgen Pachteu und Günther Zanker. Der Sieg geht schließlich – wie schon im ersten Rennen – an Michael Spazierer.

Ergebnis (Histo-Cup bis 1.300 ccm):
1. Niedertscheider Martin (Simca Rallye II)
2. Pachteu Jürgen (Steyr Puch 650 TR)
3. Zanker Günther (Steyr Puch 650 TR)

Ergebnis (Histo-Cup bis 1.600 ccm):
1. Schweiger Hannes (VW Golf GTI I)
2. Sintler Thomas (Alfa Romeo Giulia S)

Ergebnis (STW bis 1.600 ccm):
1. Spazierer Michael (Ford Escort 1600 GT)
2. Brandstätter Gerhard (AlfasudSprint)
3. Lehner Thomas (Alfasud Sprint)

Histo-Cup bis 2.000 ccm Anhang K bis 81, STW bis 2.000 ccm

Erfreulich die Nachricht vor dem Rennen. Sowohl Jürgen Stockmar als auch Max Lampelmaier (beide Ford Escort BDA) – beide mussten im ersten Rennen wegen eines Unfalles aufgeben – können ihre Boliden am Sonntag wieder an den Start bringen. Das Rennen wird dann aber zur Galavorstellung von Kurt Ploier (BMW 320-4). Wie schon am Samstag spult er Runde um Runde wie ein Uhrwerk ab, leistet sich nicht den geringsten Fehler und fährt einen souveränen Start-Ziel-Sieg nach Hause. Dahinter landet Jürgen Stockmar, Platz drei geht mit hauchdünnem Rückstand an Max Lampelmaier. Und dass, obwohl beide von ganz hinten das Rennen in Angriff nehmen mussten. Den vierten Platz sichert sich der Vortags-Zweite Christian Schallenberg (BMW 2002).

Ergebnis (Histo-Cup bis 2.000 ccm):
1. Ploier Kurt (BMW 320-4)
2. Stockmar Jürgen (Ford Escort BDA)
3. Max Lampelmaier (Ford Escort BDA)

Ergebnis (STW bis 2.000 ccm):
1. Gruber Claus (Ford Escort)
2. Notdurfter Manfred (Ford Escort RS 2000)

Histo-Cup bis und über 3.000 ccm Anhang K bis 81 und STW

Wie schon am Samstag bietet auch das zweite Rennen Motorsport-Action vom Feinsten. Michael Steffny (BMW 2002 TI), im ersten Rennen noch Zweiter, muss schon nach kurzer Zeit aufgeben. Der Grund: Wegen eines blockierenden Reifens bleibt er in der ersten Schikane an den Reifenstapeln hängen und demoliert sich dabei seine Radaufhängung. An der Spitze entwickelt sich ein toller Vierkampf zwischen Michael Sares (Porsche 911 RSR), Martin Wagner (Porsche 924 Turbo), Franz De Bettin (VW Käfer Cup) und Konstantin Kletzer (Porsche 911 RS). Sares kann sich in weiterer Folge absetzen und geht am Ende als Erster über die Ziellinie. Dahinter landet ein beherzt kämpfender Konstantin Kletzer, gefolgt von De Bettin und Wagner. Ein schönes Duell liefern sich lange Zeit Porsche-911-Pilot Franz Irxenmayr mit Hubert Färber (Mercedes 450 SLC). Mitfavorit Sami Hamid muss seinen BMW 3,5 CSI wegen eines technischen Defektes dagegen schon früh abstellen.

Ergebnis (Histo-Cup bis 3.000 ccm):
1. Sares Michael (Porsche 911 RSR)
2. Kletzer Konstantin (Porsche 911 RS)
3. Irxenmayr Franz (Porsche 911 RS)

Ergebnis (Histo-Cup über 3.000 ccm):
1. Böhringer Georg (Shelby Mustang)

Ergebnis (STW bis 3.000 ccm):
1. De Bettin Franz (VW Käfer Cup)
2. Schmidbauer Bernhard (Opel Kadett GTE)
3. Gallersdörfer Albert (Opel Kadett GTE)

Ergebnis (STW über 3.000 ccm):
1. Wagner Martin (Porsche 924 Turbo)
2. Färber Hubert (Mercedes 450 SLC)

Youngtimer bis 2.000 ccm, bis 3.000 ccm und über 3.000 ccm

In souveräner Manier sichert sich Roger Jahnig auf seinem BMW M3 auch den Sieg im zweiten Rennen in Melk. Michael Sares – vom Porsche kurzerhand auf seinen Ford Sierra Cosworth umgestiegen – landet auf Platz zwei. Mit etwas Abstand überquert wie schon am Samstag Franz Spitaler auf seinem BMW M3 die Ziellinie und sichert sich damit den dritten Platz am Stockerl. Einen engen und spannenden Zweikampf liefern sich wie schon am Samstag Gerald Fischer (BMW 335 STT) und Rudolf Ziegler (VW Golf GTI II).

Ergebnis (YT bis 2.000 ccm):
1. Ziegler Rudolf (VW Golf GTI II)
2. Petri Oliver (BMW 318 is)
3. Benczak Franz (Alfa 75)

Ergebnis (YT bis 3.000 ccm):
1. Jahnig Roger (BMW M3)
2. Sares Michael (Ford Sierra Cosworth)
3. Spitaler Franz (BMW M3)

Ergebnis (YT über 3.000 ccm):

1. Fischer Gerald (BMW 335 STT)
2. Winkler Peter (BMW M5 E34)
3. Ertl Bernhard (Porsche 968)

BMW 325 Challenge

Gruppe A:
Für eine tolle Show sorgen die Fahrer der BMW Challenge. Dietmar Lackinger, Triumphator am Samstag, startet als Sieger laut Reglement im zweiten Rennen vom achten Startplatz. Er macht im Rennen dann zwar etliche Plätze gut, aufgrund eines Ausrittes im Zuge eines aufregenden Vierkampfes mit Eissner, Jakubowicz und Hollerweger muss er aber schon frühzeitig aufgeben. An der Spitze ziehen Franz Grassl, stets dicht gefolgt von Georg Steffny, auf und davon. Aus dem Verfolgerfeld kristallisiert sich dann Jakubowicz als Sieger hervor. Er kann in Folge dicht auf das Spitzenduo aufschließen und Steffny jun. sogar noch angreifen. Mehr als der dritte Gesamtrang ist am Ende aber nicht mehr drinnen. Kurz vor Schluss kann schließlich noch Hollerweger am toll fightenden Eissner vorbei ziehen.

Gruppe N:
Ebenfalls feinen Motorsport liefern die Piloten in der Gruppe N. Favorit Eckerstorfer legt vom achten Startplatz beeindruckend los, macht Position um Position gut und sichert sich am Ende wie schon im ersten Rennen einen souveränen Sieg. Auch der Neuseeländer Vincent „Kiwi“ Smaal zeigt sich erneut hoch motiviert und belegt nach toller Aufholjagd den guten zweiten Rang. Bernhard Wimmer – duelliert sich lange Zeit mit „Kiwi“ Smaal – kann lange im Spitzenfeld mithalten, gegen Ende des Rennens muss er jedoch noch Alex Gumpenberger ziehen lassen. Karin Reiter belegt am Ende den neunten Platz, Rookie Julia Schallenberg muss Mitte des Rennens wegen eines technischen Defektes aufgeben.

Ergebnis (Gruppe N):
1. Eckerstorfer Markus
2. Smaal Vincent
3. Gumpenberger Alexander

Ergebnis (Gruppe A):
1. Grassl Franz
2. Steffny Georg
3. Jakubowicz Martin



Weitere Termine 2008

17.-18. Mai			Salzburgring (A) 		
31.5.-01. Juni			Pannoniaring (H)				
27.-28. Juni			Lausitzring (D)			
01.-02. August			Hockenheimring (D)
30.-31. August			Pannoniaring (H)			
26.-28. September 		Monza (I)
11.-12. Oktober		        Salzburgring (A)

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