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ILMC: 24 h von Le Mans

„Wir konnten nie richtig angasen!“

Alex Wurz ist „not amused“, wenn er die 24 Stunden von Le Mans analysiert: Sein „erster Fehler seit 2008“ kostete den Peugeot #7 satte vier Runden…

Anthony Davidson hat den Peugeot in Le Mans schnell durch die Nacht getrieben. Bei kühlen Temperaturen war der Brite phasenweise schnellster Mann auf der Strecke.

Der Ex-Formel-1-Pilot fühlte sich mit den weichen Reifen pudelwohl und konnte sich so in der Dunkelheit in eine ausschtsreiche Position manövrieren.

Allerdings warf sein Teamkollege Alexander Wurz später alle Chancen in die Reifenstapel.

"Snap Oversteer"

Am Sonntagmorgen erlebte Wurz bei der Anfahrt der Indianapolis-Kurve ein sogenanntes "Snap Oversteer", ein plötzliches Ausbrechen des Hecks.

Der Österreicher wollte den Wagen wieder einfangen, sich durch einen größeren Radius durch die Kurve retten.

Doch er hatte Pech, blieb mit der Front an einem beginnenden Reifenstapel hängen.

Die anschließende Reparatur des lädierten 908 warf das Auto um vier Runden zurück.

Wurz kämpferisch: Keine Pause bis 2012!

"Es war mein erster Fehler seit 2008, aber es nervt gewaltig", wird Wurz von Autosport zitiert. "Aber jetzt stehen 364 Tage Vorbereitung auf das kommende Jahr an. Es gibt keine Pause", fügt er kämpferisch an.

"Wir waren immer im Hintertreffen, weil unser Auto zujm Übersteuern neigte. Wir konnten nie richtig angasen. In Sebring und Spa waren wir die Schnellsten. Es war hart."

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