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Zweiter Klassensieg in Folge wird schwierig

Kann das Strakka-Team um Jonny Kane, Nick Leventis und Danny Watts den Klassensieg in Le Mans wiederholen? 2011 sind die Vorzeichen anders.

Im vergangenen Jahr hatte das Strakka-Team beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans relativ leichtes Spiel mit der Konkurrenz. Das Fahrertrio brachte den HPD ARX.01 schon beim Start an die Spitze des LMP2-Feldes und erreichte schließlich auch das Ziel als "Klassenprimus". 2011 ist erneut der Triumph in dieser Kategorie das Ziel, doch die Ausgangslage in Le Mans ist in diesem Jahr eine ganz andere.

Jonny Kane, Nick Leventis und Danny Watts stellen sich aus diesem Grund auf ein sehr schwieriges Rennen ein, wollen aber nach Möglichkeit nach 24 Stunden wieder in Jubel ausbrechen. "Es wäre prima, wenn wir in diesem Jahr an unseren Klassensieg von 2010 anknüpfen könnten", sagt Leventis stellvertretend für das Strakka-Team gegenüber Autosport. Etwas skeptisch ist der Brite aber sehr wohl.

"Wir rechnen damit, bei der Leistung etwas im Hintertreffen zu sein, was an unserem Luftmengenbegrenzer liegt. Das sollte uns vor allem im Hinblick auf Nissan ziemlich beschäftigen. Le Mans ist in diesem Jahr deutlich schwieriger zu gewinnen", hält Leventis fest. "Aufgrund der neuen Regeln hat unser Auto einfach weniger Leistung, der Topspeed ist geringer und das Fahrzeug 85 kg schwerer."

"Wir hatten in dieser Saison schon Probleme damit, GT-Rennwagen auf den Geraden zu überholen. So schlimm wie beim LMS-Eröffnungsrennen [in Le Castellet] wird es nicht sein, aber einfach halt auch nicht. Immerhin verfügen wir über die Erfahrung, wie wir in solchen Situationen agieren müssen", meint Leventis. Aufgrund dieser Ausgangslage stünde man 2011 nicht unter allzu großem Druck.

"Wir werden dem Feld zu Beginn sicherlich nicht davonfahren", erklärt der Strakka-Pilot. "Wir müssen vielleicht darauf warten, dass wir die Zuverlässigkeit unseres Pakets ausspielen können. Wir dürfen keine Fehler zu machen. Le Mans ist nämlich eine sehr große Herausforderung. Bei einem 24-Stunden-Rennen kommt es nicht zuletzt darauf an, auch zum Schluss noch bei der Musik zu sein."

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