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WEC: Le Mans

Strafe gegen GTE-Sieger von Ford

Protestwelle in der GTE-Pro nach dem Zieleinlauf: Zeitstrafe für den siegreichen Ford, der den Klassensieg behält - Zweitplatzierte Risi-Ferrari wird ebenfalls bestraft.

Der Ford GT #68, der bei den 24 Stunden von Le Mans 2016 die GTE-Pro-Klasse gewonnen hatte, erhielt nach dem Rennen eine Zeitstrafe. Joey Hand, Sebastien Bourdais und Dirk Müller dürfen aber aufatmen. Da der zweitplatzierte Risi-Ferrari #82 ebenfalls bestraft wurde, behält das Ford-Trio den Klassensieg.


Nach einem Protest durch Risi erhielt der Ford zunächst eine Zeitstrafe von 50 Sekunden, weil er während einer Slow-Zone nicht ausreichend verzögert hatte. Hinzu kam eine weitere Strafe von 20 Sekunden, weil die Geschwindigkeitssensoren an den Rädern des Ford GT nicht richtig funktionierten.

Nachdem die Startnummer #68 1:00.200 Minuten vor dem Risi-Ferrari ins Ziel gekommen war, hätten Giancarlo Fisichella, Toni Villander und Matteo Mallucelli eigentlich den Klassensieg am grünen Tisch geerbt - hätten nicht auch sie eine Strafe kassiert. Was war hier passiert?

In der Schlussphase des Rennens wurde der Ferrari von der Rennleitung an die Box beordert, weil die Heckleuchten des Fahrzeugs nicht funktionierten. Risi holte das Auto allerdings nicht zur Reparatur rein. Dafür erhielt die Mannschaft 20 Sekunden Zeitstrafe und eine Geldstrafe von 5.000 Euro. So blieb es bei Rang zwei in der Klasse.

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