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WEC: Le Mans

Sicherheitsverbesserungen in Le Mans

Neben vier neuen Boxen wird für die 24h von Le Mans 2016 auch die Sicherheit des Circuit de la Sarthe in vielen Punkten verbessert.

Für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans hat der ACO nach der letztjährigen Ausgabe zahlreiche Upgrades am Circuit de la Sarthe veranlasst. Die Bauarbeiten sind dem Zeitplan sogar voraus, sodass schon heuer 60 statt der geplanten 58 Fahrzeuge starten können. Darüber hinaus werden Sicherheitsverbesserungen an mehreren Streckenabschnitten vorgenommen. Die größte Veränderung stellt das Anlegen neuer Auslaufzonen in verschiedenen Bereichen dar. Der Streckenverlauf bleibt aber unangetastet.

Nach dem tragischen Unfall von Allan Simonsen im Jahr 2013 wird bei Tertre Rouge ein größerer Freiraum geschaffen. Gleiches gilt für die Streckenabschnitte La Chapelle, wo der Bugatti Circuit abknickt, Indianapolis und die langgezogene Rechtskurve namens Karting, wo Loïc Duval 2014 im freien Training seinen schweren Crash hatte. Bereits im Vorjahr wurde der nicht-permanente Teil der Strecke um einige Zentimeter verbreitert, um einen kleinen Streifen Asphalt vor die Rasenflächen zu legen; vermutlich werden die Fahrer diesen jedoch ohnedies als erweiterte Strecke nutzen.

Darüber hinaus werden in den Porsche-Kurven die aus dem US-amerikanischen Ovalrennsport bekannten "SAFER Barriers" installiert. SAFER steht hierbei für "Steel And Foam Energy Reduction" – eine der eigentlichen Mauer vorgelagerte Barriere, die bei einem Einschlag einen Gutteil der Energie aufnimmt und so den Aufprall abfedert. Das System wurde speziell nach dem Tod des NASCAR-Heros Dale Earnhardt forciert und ist heute auf den meisten Ovalstrecken bereits Standard.

Auch an das zahlende Publikum wurde gedacht: Im Streckenabschnitt Indianapolis – dank seiner ultraschnellen Rechtskurve einer der spektakulärsten – wurde eine neue Zuschauerzone geschaffen. Insgesamt wurden 1,8 Millionen Euro in die Verbesserung der Strecke und in die Schaffung der vier neuen Boxen gesteckt. Die Kosten teilen sich zur Hälfte der Automobile Club de l'Ouest und das Syndicat Mixte du Circuit des 24 Heures, ein öffentlicher Fond, an dem die Region Pays de la Loire, das Département de la Sarthe sowie die Stadt Le Mans beteiligt sind.

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