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IMSA: 24h Daytona

Taylor-Cadillac siegt nach Abschuss

Nach einem Unfall gewinnt der Cadillac #10 die 24 Stunden von Daytona, Ford gewinnt den packenden Kampf in der GTLM, Lietz 6.

Foto: IMSA

Wayne Taylor Racing hat zum ersten Mal die 24 Stunden von Daytona gewonnen. Das geschah aber unter kontroversen Umständen: In einem packenden Schlussspurt über 20 Minuten nach der letzten Gelbphase drehte Ricky Taylor den bis dahin Führenden Filipe Albuquerque um. Die Rennleitung entschied auf Rennunfall, sodass der Sieg an Jordan Taylor, Ricky Taylor, Max Angelelli und Ex-NASCAR-Superstar Jeff Gordon geht. Joao Barbosa, Christian Fittipaldi und Filipe Albuquerque müssen sich mit Platz zwei begüngen.

Nach Stunden des Hinterherfahrens wurde der Kampf um den Sieg bei der vorletzten Gelbphase eine Stunde vor Schluss spannend: Die beiden Cadillacs entschieden sich für unterschiedliche Strategien. Während Albuquerque draußen blieb, kam Taylor zum Stopp. Der Versuch von WTR, mittels eines kürzeren letzten Stopps vorbeizuziehen, schlug fehl: Eine Verzögerung beim letzten Boxenstopp kostete Taylor wertvolle Sekunden. Erst die letzte Gelbphase brachte die beiden Fahrzeuge wieder zusammen.

Die dritte Position sicherte sich der Florida-Riley 2 (Sharp/Dalziel/Derani/Hartley), der auf die vierte Position kam. Die vier ersten Prototypen waren die einzigen, die ohne größere Probleme über die Distanz kamen.

GTLM: Ford-Sieg - Lietz auf Platz sechs

In der GTLM-Kategorie kam es zu einem Sechskampf zwischen James Calado im Risi-Ferrari, dem Porsche von Patrick Pilet, der Corvette mit Antonio Garcia am Steuer und den drei Ford GT von Dirk Müller, Olivier Pla und Tony Kanaan. Calado führte nach dem letzten Boxenstopp, verlor die Führung aber durch ein hartes Manöver von Müller 30 Minuten vor Schluss. Auch Pilet ging am Ferrari vorbei.

Nach dem letzten Restart bekämpften sich der Ganassi-Ford und der Porsche bis aufs Blut. Dirk Müller bewies Nerven aus Stahl und hielt dem Druck stand - Müller, Joey Hand und Sebastien Bourdais bescheren Ford nach dem Le-Mans-Triumph 2016 auch den Heimsieg in Daytona.

Der Porsche #912 mit Richard Lietz landete auf Platz sechs der GTLM.

Auch in der GTD-Kategorie kam es zu einem Schlussspurt. In diesem setzte sich der Alegra-Porsche von Carlos de Quesada, Michael de Quesada, Daniel Morad, Jesse Lazare und Michael Christensen knapp vor dem Land-Audi #29 (de Phillippi/Mies/Gounon/Schmidt) durch.

Mathias Lauda landete im Aston Martin #98 auf Platz zwölf der GTD. Die beiden Grasser-Lamborghini #11 (mit Mirko Bortolotti an Bord) und # 61 landeten auf den Plätzen 15 und 17 der GTD. Der Porsche #73 mit Norbert Siedler belegte Platz 24 der GTD.

Die PC-Kategorie für einheitliche Oreca FLM09 gewannen überlegen James French, Patricio O'Ward, Kyle Masson und Nicholas Boulle für Race Performance.

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