MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: Le Mans

Toyota-Drama und Porsche-Glück

Toyota kann den Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans nach zwei Dritteln der Renndistanz abhaken: Porsche führt - Schwere Unfälle mit LMP2-Autos.

Toyota wird den Le-Mans-Fluch einfach nicht los. Das schnellste Auto am Start, die Armada auf drei Fahrzeuge erweitert und eine sichere Führung über viele Stunden: All dies half bei der 85. Auflage der 24 Stunden von Le Mans gar nichts. Nach zwei Dritteln des Rennens haben die Japaner mit dem Kampf um den Gesamtsieg nichts mehr zu tun. Titelverteidiger Neel Jani und seine Mitstreiter Andre Lotterer und Nick Tandy führen den Klassiker nach 16 Stunden souverän an .

Das Trio im Porsche 919 mit der Startnummer 1 kann es im letzten Renndrittel gemütlich angehen lassen, denn die gesamte LMP1-Konkurrenz ist weg. Der bärenstarke TS050 von Kobayashi/Sarrazin/Conway strandete mit Kupplungsproblemen, das Schwesterauto von Lapierre/Kunimoto/Lopez musste nach einem Crash aufgeben und das Fahrzeug von Buemi/Nakajima/Davidson hat nach der langwierigen Reparatur des Antriebs an der Vorderachse 27 Runden Rückstand auf die Spitze.

Da zuvor bereits der Porsche von Bernhard/Hartley/Bamber mit dem gleichen Defekt meilenweit zurückgefallen war und der CLM P1/01 von ByKolles mit Motorschaden ausfiel, liegen nun zwei LMP2-Fahrzeuge auf Podestkurs. Der Oreca-Gibson von DC mit Oliver Jarvis, Ho-Pin Tung und Thomas Laurent führt die Klasse an. Auf den Plätzen zwei und drei sind die beiden baugleichen Fahrzeuge von Rebellion in Schlagdistanz.



Die LMP2-Klasse sorgte wie befürchtet bereits für zahlreiche Zwischenfälle. Mathieu Vaxiviere (TDS) schoss zunächst Pierre Kaffer (Risi-Ferrari) ab, später landete sein Teamkollege Emmanuel Collard heftig in den Barrieren ausgangs der Porsche-Kurven. Simon Trummer (Manor) kollidierte in der Zufahrt zur Dunlop-Schikane mit dem Toyota #9. Der Schweizer musste sich im Medical-Center durchchecken lassen, scheint aber unverletzt davongekommen zu sein. Zahlreiche weitere Crashs brachten die LMP2 in den Fokus.

In der GTE-Pro-Kategorie ist die Entscheidung noch lange nicht gefallen. Gleich sieben Autos liegen innerhalb von einer Runde und wechseln sich aufgrund verschiedener Boxenstopp-Rhythmen immer wieder an der Spitze ab. Die besten Positionen belegen acht Stunden vor Schluss der Aston Martin von Thiim/Sörensen/Stanaway, der Ferrari von Calado/Pier Guidi/Rugolo, die Corvette von Magnussen/Garcia/Taylor und der Porsche mit Lietz/Pilet/Makowiecki. Bei den Amateuren hat der JMW-Ferrari einen recht großen Vorsprung.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: Le Mans

Weitere Artikel:

Bodenplatte zu stark abgenützt

Beiden McLaren droht Disqualifikation

Schock für das McLaren-Team: Sowohl Lando Norris als auch Oscar Piastri droht die Disqualifikation weil die Abnützung der Bodenplatten das erlaubte Maß überschritten hat. Damit würde sich die WM zum spannenden Dreikampf zuspitzen.

„Nicht deppert schauen“: Kommentar

Nichtempörungsempörung versus Mindestanstand

„Die Muttis brauchen gar nicht so deppert schauen..“ - nicht der Spruch von Franz Tost sorgte für Empörung, sondern eine Entschuldigung des ORF. motorline-Redakteur Noir Trawniczek vertritt wohl die Minderheit, wenn er das Sorry des ORF für okay erachtet…

Norris & Piastri disqualifiziert

McLaren reagiert auf Doppeldisqualifikation

Teamchef Andrea Stella sowie Lando Norris und Oscar Piastri reagieren auf die McLaren-Disqualifikation in Las Vegas - was war die Ursache?

Williams bringt beim drittletzten Saisonrennen 2025 seine nächste Sonderlackierung an den Start - In Las Vegas setzt man dieses Mal auf einen schwarzen FW47

MotoGP Valencia 2025

Aprilia-Doppelsieg beim Finale

Marco Bezzecchi gewinnt das Saisonfinale in Valencia vor Raul Fernandez - Im Duell um Platz drei setzt sich Fabio Di Giannantonio gegen Pedro Acosta durch