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Kein leichtes Unterfangen

Georg Reitsperger startet mit dem griechischen Co-Piloten Vassilis Haritos in die 50. Auflage der Akropolis-Rallye, Ziel ist ein Top-Ten Platz in der Gruppe N.

Fast 1.500 Gesamtkilometer und knapp 400 Sonderprüfungskilometer in nur drei Tagen will der oberösterreichische Juwelier und Optiker Georg Reitsperger gemeinsam mit seinem griechischen Copilot, dem „rasenden Reporter“ Vassilis Haritos, kommendes Wochenende bei der 50. Rallye Acropolis, der „Golden Acropolis Rallye“ mit seinem neuen Gruppe N Mitsubishi Evo 6 zurücklegen.

Haritos, vor 20 Jahren ein erfahrener WM-Copilot, kehrt heuer aus Freundschaft zu Georg Reitsperger für diese einzige Rallye auf den heißen Sitz zurück. Dass es sich bei der diesjährigen Acropolis Rallye um die 50. Auflage handelt und Haritos vor wenigen Wochen seinen 50er gefeiert hat, hält der Chefredakteur des griechischen „Drive Magazine“ für ein gutes Omen.

Ziel des Teams ist es, diese für Piloten und Fahrzeuge extrem harte Rallye zu beenden und in der Gruppe N unter die Top 10 zu fahren.

Bei dem auf 90 Starter begrenzten Rallye-Weltmeisterschaftslauf hat Reitsperger schon vor dem Rallye-Start sein erstes persönliches Etappenziel erreicht: „Bei 50 Fixstartern und jeder Menge Top-Teams ist es schon ein kleiner Sieg für einen Piloten, der nicht mehr als 4 Rallyes pro Jahr fährt, den eigenen Namen auf der Starterliste wiederzufinden. Da hat es sicher geholfen, dass sowohl mein Copilot als auch ich im griechischen Rallye-Geschehen keine Unbekannten sind“, meint Reitsperger.

Etappe eins und zwei weisen gegenüber dem Vorjahr kleine Änderungen auf. Besonders spannend wird die dritte Etappe: Hier sind drei Sonderprüfungen völlig neu.

Die ersten Testkilometer auf seinem ca. 255 PS starken Mitsubishi Evo 6 hat Georg Reitsperger bereits auf griechischem Boden zurückgelegt und ist zufrieden:

„Zwar fehlt mir noch die Routine mit meinem neuen Mitsubishi, ganz besonders auf Schotter habe ich mit einem Allrad-Rallyefahrzeug noch gar keine Erfahrung, aber die ersten Testkilometer gleich nach unserer Ankunft in Griechenland liefen sehr gut“, freut sich Reitsperger.

Teammanager und Computerspezialist Herbert Knödl aus Innsbruck ist sowohl für die logistischen Aufgaben, als auch für die elektronische Fahrzeugüberwachung vor Ort in Griechenland zuständig.

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