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Pech für Katajamäki

Oscar Svedlund belegte als bester VW-Youngster Platz fünf, sowohl Kosti Katajamäki als auch Vladan Vasiljevic schieden vorzeitig aus.

Oscar Svedlund aus Schweden (Team Lehtonen Motorsport) belegte mit seinem Polo Super 1600 den fünften Platz in der Junior-Wertung bei der Akropolis Rallye. Markenkollege Kosti Katajamäki musste am vorletzten Tag aufgeben. Nur wenige Fahrzeuge haben diese extreme Rallye unbeschadet überstanden. Von 21 Junior-WM-Fahrern haben nur sechs das Ziel erreicht, insgesamt mussten 42 Fahrzeuge aufgeben.

Das Team Lehtonen Motorsport mit seinen Fahrern Kosti Katajamäki / Miikka Anttila (FIN) und Oscar Svedlund / Björn Nilsson (SE) haben den dritten Einsatz des Polo Super 1600 unter Wettbewerbsbedingungen den widrigen Umständen entsprechend umgesetzt.

Gleich am ersten Tag gelang dem 26-jährigen Kosti Katajamäki ein vielversprechender Auftakt. Er machte seinen Weg durch die sieben Wertungsprüfungen in einem von Kratern übersäten Gebirge 200 km nördlich von Athen. Am Ende des Tages lag er auf dem dritten Platz. Oscar Svedlund kam auf dem elften Platz an.

Am zweiten von drei Wettbewerbstagen forderten die harten Strecken ihren Tribut. An Katajamäkis Fahrzeug brach das Differentialgehäuse und er hatte keinen Antrieb mehr. Damit war die Rallye für ihn vorzeitig beendet. Sein schwedischer Teamkollege Svedlund kämpfte sich weiter vor und kam nach dem zweiten Tag als Siebter ins Ziel.

Am dritten und letzten Tag der Rallye Akropolis wurden 105 km Wertungsprüfungen hintereinander gefahren mit einem einzigen Service Stopp mittags. Svedlund fuhr bedächtig seinem 5. Platz entgegen und holte sich 4 Junior WM-Punkte.

Der deutsche Fahrer Vladan Vasiljevic auf dem Vorjahres-Polo hatte erneut Pech: Bereits am ersten Tag musste er nach einem Unfall aufgeben.

Stimmen nach der Akropolis Rallye:

Risto Buri(Teamchef von Lehtonen Motorsport): "Diese Rallye ist wie verhext. Genau in der gleichen Kurve wie im letzten Jahr sind wir ausgefallen. Aber wir schauen schon wieder in die Zukunft. Als nächstes werden wir in Finnland einen Test fahren, um dann bei der Neste Rallye in Finnland zu zeigen, wie schnell wir sind."

Oscar Svedlund: "Heute bin ich recht zufrieden. Die Rallye war sehr anspruchsvoll und ich bin daher sehr langsam gefahren. Ich habe viel dazu gelernt und bin froh, angekommen zu sein und meine ersten Punkte geholt zu haben."

Kosti Katajamäki: "Ich bin natürlich enttäuscht über den Ausfall. Aber so ist Rallyefahren und ganz besonders die Akropolis Rallye. Wir haben alle mit einem möglichen Ausfall rechnen müssen. Jetzt konzentriere ich mich voll und ganz auf die Neste Rallye in meinem Heimatland."

Miikka Anttila(Beifahrer von Katajamäki): "Es war nicht einfach, diese Rallye zu fahren. Die Temperaturen haben uns auch ganz schön zu schaffen gemacht. Wir haben wieder unser Bestes getan."

Björn Nilsson(Beifahrer von Svedlund): "Ich bin sehr glücklich, dass wir ins Ziel gekommen sind. Die Akropolis ist einfach noch härter als alle anderen Rallyes. Die Temperaturen und das harte Gestein haben uns und unseren Polo Super 1600 vor eine grosse Herausforderung gestellt.”

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