RALLYE

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Der vierte Sieg in Folge

Nach erst drei Einsätzen gewinnt Markko Märtin mit dem neuen Focus WRC 03 seine erste WM-Rallye auf beeindruckende Art und Weise.

Manfred Wolf

Der Erfolg wiegt für Ford umso mehr, als der Este mit seinem Co Michael Park damit den vierten Sieg in Griechenland in Folge sichert.

Und das mit einem radikal neuen Auto, beim erst dritten Einsatz. Auch die Art und Weise, wie Märtin die Rallye gewann, war beeindruckend – er schnappte sich die Führung auf der zweiten Sonderprüfung – und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab, in dem er mit 46 Sekunden Vorsprung auf Carlos Sainz (Citroen) einlief.

Markko Märtin: „Ich bin unendlich erleichtert“

Im Ziel war Märtin mehr als erleichtert – endlich hatte er seine erste WM-Rallye gewonnen. Und das exakt an jenem Ort, an dem er im letzten Jahr so knapp am Sieg gescheitert war. Nur ein Reifenschaden hatte damals seinen ersten Triumph verhindert.

„Dieser Sieg kommt 12 Monate später als geplant“, scherzte Markko Märtin nach der Siegerehrung. „Es ist ein unglaubliches Gefühl, als Sieger am Podium zu stehen – mit meinem Auto, umgeben von meinem Team, dass so hart für diesen Sieg gearbeitet hat. Es war ein hartes Wochenende – ich bin überglücklich, dass es endlich mit meinem ersten Sieg geklappt hat. Es hat lange gedauert, jetzt bin ich unendlich erleichtert.“

Märtin, der auch zum „Inmarsat Star of the Rally“ gewählt wurde, hatte auch für sein neues Arbeitsgerät noch ein Wort übrig: „Wir haben erneut gezeigt, wie zuverlässig und schnell unser Focus auf dieser harten Rallye ist. Lediglich das Glück war bei den letzten Rallyes nicht auf unserer Seite – hoffen wir, dass es von jetzt an bei uns bleibt.“

Malcolm Wilson: „Diesen Sieg habe ich erwartet“

Teamchef Malcolm Wilson war klarerweise happy: „Dieser Griechenland-Sieg war mein Ziel für den neuen Focus und ich bin sehr, sehr glücklich, dass wir das geschafft haben. Markko ist eine fehlerlose Rallye gefahren.“

„Es ist eine äußerst schwierige Veranstaltung. Noch dazu stand Markko unter großem Druck, aber er ist locker geblieben. Das einfach toll – jetzt können wir jede Rallye gewinnen, da bin ich mir sicher.“

„Francois hatte einfach Pech. Das kann passieren, wenn man am Limit fährt. Aber mit beiden Piloten an der Spitze haben wir bewiesen, wie toll unser Auto wirklich ist.“

Jari-Matti Latvala: „Es ist einfach großartig“

Der erst 18jähjrige Finne zeigte mit seinem Walisischen Co-Piloten Carl Williamson eine feine Leistung. Er konnte am letzten Tag in seinem, von M-Sport eingesetzten „alten“ Focus sogar noch Manfred Stohl überholen und wurde beeindruckender Zehnter.

Das eigentliche Ziel wäre die Zielankunft gewesen – doch es wurde gleich ein Top-Ten-Platz: „Wir hätten uns keinen besseren Ausgang der Rallye vorstellen können“, so Latvala: „Es ist einfach großartig. Ich habe an diesem Wochenende enorm viel gelernt.“

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