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Meine wichtigste Rallye

Manfred Stohl ist happy über sein bestes WM-Ergebnis in einem WRC, der Wiener spricht von seiner bisher wichtigsten Rallye.

Die Nervosität war dem Hyundai World Rally Team ins Gesicht geschrieben. Nach jeder Sonderprüfung des dritten Tages, die das OMV Team Manfred Stohl und Ilka Minor beendete, wurde Hyundai-Teamchef David Whitehead ein wenig lockerer.

Im Ziel fiel ihm dann ein großer Stein vom Herzen, dass gerade der Debütant das letzte verbleibende Hyundai WRC ins Ziel brachte. Und auch Manfred Stohl war mehr als erleichtert und schon fast euphorisch: „Es war sicher nicht meine schnellste, aber dafür meine wichtigste Rallye.“

Nur kein Risiko eingehen. Genau das, was Manfred Stohl eigentlich widerstrebt, war das Motto des dritten und letzten Tages. 104 Sonderprüfungskilometer fuhr der OMV Pilot wie auf rohen Eiern. Dann durfte er jubeln, denn der elfte Platz war das beste Resultat des 30 Jahre alten Wieners mit einem WorldRallyCar bei einem WM-Lauf.

Ebenso dürfte er mit der taktischen Meisterleistung bei seinem 73. WM-Lauf auch für andere Teams interessant geworden sein. Daran verschwendet er aber heute keinen Gedanken, denn bekanntlich sind mit Hyundai drei weitere Rallyes fixiert (Deutschland, Australien, Großbritannien). „Dennoch ist es nicht schlecht im Gespräch zu sein. Ich habe lange genug darauf hingearbeitet“, setzt Stohl nach.

Jetzt liegt es eben am Hyundai-Team das Auto zu verbessern und die Erfahrungen von Manfred Stohl einfließen zu lassen, denn es ist lange her, dass ein Hyundai im Ziel einer Rallye war.

Dennoch streut der OMV Pilot dem Team Rosen: „Auto und Team waren sehr gut. Die Probleme die wir hatten, waren typisch griechische Probleme.“

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