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„Attacke ab der ersten SP!“

Der Spanier war in Australien schon zwölf Mal am Start und fünf mal auf dem Podium, gewinnen konnte er die Rallye allerdings noch nie.

Wie würdest Du die Sonderprüfungen beschreiben, wie sind sie zu fahren?

Die Straßen-Beschaffenheit ist einzigartig, das findet man im Kalender der Rallye-WM kein zweites Mal. Auf dem festen Untergrund liegen unendlich viele kleine Steine, so rund wie Murmeln.

Das macht die ganze Sache zur gefährlichen Rutschpartie, vor allem dann, wenn du eines der ersten Autos am Start bist. Außerdem wechseln die Fahrbahnverhältnisse: Innerhalb einer Prüfung kann der Untergrund entweder sehr hart, sehr weich, oder komplett aufgebrochen sein.

Trotzdem ist es ganz lustig zu fahren. Außer du kommst an eine besonders rutschige Stelle – bei dem Tempo, das wir in Australien fahren, schreckt man sich dann doch…

Du hast es indirekt schon angesprochen: Die Startreihenfolge ist hier wichtiger als irgendwo anders. Wie denkst Du darüber?

Wie gesagt: Wenn es trocken ist, dann kann es speziell für die ersten Teams sehr rutschig werden. Dann spielen die Ersten „Straßenkehrer“ und je mehr Teilnehmer über die Strecke gefahren sind, desto mehr Grip ist vorhanden.

Und wenn es regnet?

Dann existiert dieses Phänomen nicht, dann ist die Startreihenfolge egal und die Bedingungen sind für alle gleich.

Dann hoffst du wahrscheinlich auf Regen. Als Zweiter der WM hast Du am ersten Tag damit nur ein Auto vor Dir, wie wirst Du die Rallye anlegen?

Ich habe mir keine Taktiken oder so zu Recht gelegt. Ich werde von der ersten SP an attackieren, mein Bestes geben. Denn wenn ich am ersten Tag zu viel verliere, dann habe ich auch auf den folgenden beiden Etappen einen Nachteil.

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