RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Auftakt mit Knalleffekt

Manfred Stohl ist nach einem Getriebeproblemen weit zurückgefallen,dafür ist OMV-Finne Jani Paasonen, in der PWRC auf WM-Kurs.

Einen Erfolg kann die OMV, die als Hauptsponsor und Namensgeber dieses zehnten WM-Laufes fungiert, bereits jetzt feiern. Trotz des sehr wechselhaften Wetters waren zehntausende Besucher in die Gegend rund um den Bostalsee gekommen. Wenn dieses Interesse auch in den kommenden beiden Tagen anhält, wird man einen neuen Zuschauerrekord feiern können.

Für das OMV World Rallye Team begann die „Heimrallye“ mit Licht und Schattenseiten. Einerseits konnte sich der WM-Führende Jani Paasonen (Mitsubishi Lancer Evo VII) in der PWRC-Wertung gleich an die dritte Stelle setzen und sich damit eine gute Ausgangsposition schaffen.

Paasonen: „Ich will die WM-Führung ausbauen“

„Ich bin ohne Druck gefahren und habe mich auf den ersten beiden Prüfungen und auf der WP 4 äußerst wohl gefühlt. Lediglich auf der WP 3 hatte ich einen Reifenschaden und habe dabei ca. 25 Sekunden verloren. Mein Ziel ist es, die Rallye meines Hauptsponsors mit Hirn und nicht nur mit dem Gasfuß zu fahren. Schließlich brauchen wir die Punkte um unsere WM-Führung zu verteidigen und weiter auszubauen.“

Viel Licht und ein bisschen Schatten bei Sebastian Vollack

Viel Licht gab es auch beim jungen Deutschen Sebastian Vollak. Mit seinem Mitsubishi Lancer Evo VII absolvierte der OMV Rookie die drei ersten Prüfungen fast perfekt und war unter den Top Ten platziert. Durch Abbau der Reifen gab es auf der WP 4 dann zwei Dreher, die etwa 15 Sekunden gekostet haben. „Derzeit liege ich in der PWRC-Wertung an siebenter Stelle, mein Ziel bei meiner Heimrallye ist zumindest ein WM-Punkt“, so Vollack.

Stohl nach Riesenpech weit zurückgefallen

Absolut vom Pech verfolgt war Manfred Stohl, der erstmals den neuen Mitsubishi Lancer Evo VIII zum Einsatz brachte. Bereits auf der WP 1, nach zwei Kilometern, rutschte das Schaltseil aus der Führung. Damit konnte der Wiener nicht mehr schalten.

Stohl versuchte weiter zu fahren, entschloss sich aber in der WP zur Reparatur. „Der Schaden ist plötzlich und unvorhergesehen eingetreten. Ich habe fast 11 Minuten verloren und bin aussichtslos zurückgefallen. In den folgenden Prüfungen hat auch das Differential Probleme gemacht. Ich versuche heute noch die restlichen vier Prüfungen so schnell als möglich zu fahren, um vielleicht doch noch den einen oder anderen Punkt zu ergattern. Meine WM Chance ist mit diesen Problemen sehr stark gesunken.“

PWRC: Stand nach vier von 24 Sonderprüfungen:

1. Gianluigi Galli/Guido d’Amore (I), Mitsubishi Evo7 44:29,7 Min.
2. Xavier Pons/Oriol Julia (E), Mitsubishi Evo8 + 21,8 Sek.
3. Jani Paasonen/Jani Vainikka (SF), Mitsubishi Evo7 + 40,2
4. Niall McShea/Michael Orr (GB), Subaru Impreza + 47,4
5. Alister McRae/David Senior (GB), Subaru Impreza + 54,8
6. Toshi Arai/Tony Sircombe (J/NZ), Subaru Impreza + 59,9
7. Sebastian Vollak/Michael Kölbach (D), Mitsubishi Evo7 + 1:38,2 Min.

weiters:

11.Manfred Stohl/Ilka Minor (A), Mitsubishi Evo8 + 13:21,9

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Deutschland

Weitere Artikel:

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ORM/ARC, ET König Rallye: Zeremonienstart

Heute Abend geht es in Judenburg los!

Mit dem Zeremonienstart wird die ET König Rallye powered by Peter Hopf Erdbau offiziell eröffnet / Morgen und am Samstag regieren die Gasfüße / Das Wetter wird besser und wärmer, aber noch nicht ganz stabil

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...