RALLYE

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Fahrer ohne große Erfahrung

Sowohl für Toni Gardemeister, als auch für Roman Kresta sind die Schotterstraßen mehr oder minder Neuland, dennoch will Ford viele Punkte holen.

Das Ford-Team hat neben Toni Gardemeister den Tschechen Roman Kresta für die Italien Rallye nominiert. Beide Fahrer verfügen allerdings nicht über besonders viel Erfahrung: Gardemeister schied im vergangenen Jahr, damals noch mit Skoda unterwegs, auf der ersten Etappe aus – und wenngleich er unter dem SupeRally-System am nächsten Tag weiterfahren durfte, hatte er doch mit Problemen zu kämpfen. Roman Kresta wiederum hat noch nie einen Fuß bzw. ein Rad auf die Schotterstraßen der Insel gesetzt.

Deshalb hat Ford fünf Tage auf der Mittelmeerinsel getestet, damit die Marke mit dem Blauen Oval auch in der 49. Rallye in Folge Punkte holen kann. Seit Monte Carlo 2002 war nämlich stets ein Ford in den Punkten, was für die tolle Zuverlässigkeit der Marke spricht.

„Ich habe hier wenig Erfahrung“, sagt Toni Gardemeister. „Ich lernte letztes Jahr einige Dinge über die Straßen, als ich durch das SupeRally-System am zweiten Tag wieder einsteigen durfte. Aber ich hatte Probleme und die Erfahrungen waren nicht besonders toll. Es gibt so viele neue Wertungsprüfungen, dass keiner einen großen Vorteil haben wird. Ich denke, dass die Rallye dieses Jahr schneller sein wird.“

Krestas Selbstvertrauen hatte bei der Neuseeland-Rallye einen Schlag erlitten, als er seinen Ford im Shakedown zerstörte. „Der Unfall ist Vergangenheit“, zeigte sich Kresta nun kampfstark. „Ich hatte drei gute Testtage und fühle mich zuversichtlich. Mein Ziel lautet, so viel wie möglich über die Etappen zu lernen. Ich werde kein Risiko eingehen und werde versuchen, meine Kenntnisse zu verbessern. Je größer meine Erfahrung, desto mehr wird mir das in Zukunft helfen. Ich möchte für Ford Punkte holen.“

Neben Gardemeister und Kresta werden gleich vier Privatiers auf Ford antreten: Anthony Warmbold und Henning Solberg werden einen von M-Sport aufbereiteten Focus pilotieren. Mark Higgins pilotiert einen 2003er Focus RS vom britischen Team Eddie Stobart Motorsport. Und Mikko Hirvonen wird mit einem 2003er Focus RS antreten. Eigentlich gab’s auch noch den Fünften im Bunde – doch Jungspund Matthew Wilson verletzte sich bei einem Lauf in England und muss auf einen Start mit seinem Focus (Baujahr 2002) verzichten.

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