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Das Knie hielt, das Getriebe nicht...

Pech für Toto Wolff, souverän in Führung liegend gab die Kupplung ihren Geist auf, immerhin hat das lädierte Knie keine Probleme gemacht.

„Schade um diese Veranstaltung!“ Das war Toto Wolffs erster Kommentar nach seinem Ausfall bei der Herbst-Rallye im Raum Leiben. Mit seinem Co-Pilot Gerry Pöschl stand der Wiener beim fünften Lauf zur Austrian Rallye Challenge nämlich vor einem weiteren Gesamtsieg, ehe das Getriebe seines Mitsubishi EVO V streikte:

„Es ist bereits kurz nach dem Start der fünften Sonderprüfung passiert. Ein lauter Kracher, anschließend nur noch eine schleifende Kupplung. Wir sind zwar die SP noch zu Ende gefahren, haben nach dem Ziel aber gesehen, dass wir sehr viel Öl verlieren. Damit war ein Weiterfahren sinnlos, zumal die nächste Prüfung über 30 Kilometer lang gewesen wäre. Da hätten wir das Ziel nie und nimmer erreicht“, erzählt Toto, der bis dahin trotz seines erst kürzlich operierten Knies die Rallye fest im Griff hatte.

Rang 2 zum Auftakt, dann drei Bestzeiten in Serie, und mit kaputtem Getriebe auch noch Zweiter, nur knapp hinter Mario Saibel: „Das wäre ein Traumzeit auf SP 5 geworden“, ist Toto überzeugt. Nachsatz: „Und der Sieg wäre uns wohl auch nicht mehr zu nehmen gewesen. Dazu hatten wir einfach schon zu viel Vorsprung.“

Den Getriebeschaden hatte Wolff schon erahnt: „Ich bekam von Beginn an die Gänge nur mit der Kupplung hinein, musste deshalb auch rechts bremsen, was meinem Knie natürlich ganz und gar nicht gut tat. Wir haben deshalb meinen Physiotherapeuten Ronny Vincken aus Wien kommen lassen. Er hat dann perfekte Arbeit gemacht, das Knie bestens versorgt. Leider nur für eine Prüfung..."

Apropos Knie: Vincken ist mit dem Heilungsverlauf sehr zufrieden: „Totos Knie sah trotz der Belastung von vier Prüfungen sehr gut aus, war nur schwach geschwollen. Bis zur Steiermark-Rallye am kommenden Wochenende werden wir ganz sicher einen großen Schritt vorwärts machen.“

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