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Toto Wolff Halbzeitsieger

Toto Wolff führt zur Halbzeit mit 26 Sekunden Vorsprung auf Mario Saibel, in der Challenge heißt der Leader Sonnleitner vor Schmollngruber.

Von den ursprünglich 84 genannten Teams nahmen heute Früh, bei nebeligem Wetter, 63 Mannschaften den Kampf um den Tagessieg und bei den Teilnehmern für die Austrian Rallye Challenge, den Kampf um die begehrten Punkte auf.

Von den angekündigten Spitzenteams fehlten der Ungar Krisztian Hideg, der Deutsche Markus Moufang und der Wiener Walter Kovar, ihre Fahrzeuge konnten nicht rechtzeitig fertig gestellt werden, während Martin Zellhofer seinen Wagen für die am nächsten Wochenende stattfindende Steiermark-Rallye (ÖM-Lauf), schonte.

Viel Pech hatte Lokalmatador Michael Kogler, er wurde gestern in einen normalen Verkehrsunfall, der mit der Rallye nichts zu tun hatte, verwickelt und musste in kritischem Zustand mit schweren Verletzungen, Trümmerbruch des rechten Armes und Wirbelbruch, in das Krankenhaus nach St. Pölten eingeliefert werden. Laut Aussage der Ärzte besteht heute keine Lebensgefahr mehr.

Nach den ersten beiden Sonderprüfungen führte noch Johann Holzmüller, dann verlor der Waldviertler 50 Sekunden durch einen Dreher. Von hinten drängte Toto Wolff und konnte sich mit drei Bestzeiten auf SP 2,3 und 4 an die Spitze der Gesamtwertung setzen.

Dabei lief es für Wolff, der am Montag noch am Meniskus operiert wurde, heute nicht so ideal: „Das Knie ist stark angeschwollen, ich muss jetzt in der Mittagspause ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Außerdem hatte ich mit Getriebe- und Leistungsproblemen an meinem Mitsubishi zu kämpfen. Ich hoffe ich kann die Rallye zu Ende fahren.“

26 Sekunden dahinter folgt Mario Saibel mit einer sehr gleichmäßigen Leistung, Holzmüller liegt durch sein Pech schon etwas mehr als zwei Minuten zurück auf Gesamtrang sieben.

Nicht gut lief es für Lubomir Minarik, der Tscheche lag mit seinem Skoda KitCar an sehr guter vierter Stelle, er musste mit einem technischen Defekt auf der SP 3 aufgeben.

In der Austrian Rallye Challenge Wertung liegt momentan Franz Sonnleitner vor Wolfgang Schmollngruber an der Spitze. Bester Dieselpilot ist Patrick Breiteneder auf VW, der den guten 5. Gesamtrang hält. Sein größter Konkurrent Martin Fischerlehner schied auf der SP 2 mit einem technischen Defekt aus.

Fotos der Herbstrallye folgen am Abend!

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