RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-Challenge: Herbst-Rallye

Subaru-Power kontra Mitsubishi-Großmacht

Bernhard Jahn und Gattin Petra wollen bei der Herbst-Rallye vorne mitmischen, bei dem Großaufgebot an Top-Piloten kein leichtes Unterfangen.

Zweifellos ist die Herbst-Rallye 2005 die bisher bestbesetzte in ihrer Geschichte – unter anderem sind sechs hochkarätige ÖM-Teams am Start, allesamt mit kraftstrotzenden Mitsubishis, über die zumeist der Weg zum Erfolg im nationalen Rallyesport führt.

Entsprechend schwer wird es für das Subaru-Team Bernhard & Petra Jahn werden, sich in der großen Allradklasse zu behaupten, gerade als Gelegenheitsstarter hat man gegenüber den regelmäßigen Teilnehmern von ÖM oder Challenge ein natürliches Handicap zu überwinden.

Aussichtslos ist das Unternehmen dennoch nicht: Vor zwei Jahren gelang beim ersten Start mit einem Gruppe A-Subaru, ebenfalls bei der Herbstrallye, ein hervorragender dritter Platz in der Gruppe A.

Voriges Jahr verlief die Expedition ins südliche Waldviertel leider nicht so erfolgreich, denn Bernhard Jahn unterlief ein ganz seltener Fahrfehler. Dafür konnte er sich vor zwei Monaten bei der TRT-Mühlviertel-Rallye mit dem hervorragenden 7. Gesamtrang wieder in Erinnerung rufen.

Wenngleich einiges dafür spricht, daß im Waldviertel die Konkurrenz noch um einiges härter sein wird als im unweit benachbarten Mühlviertel, wollen Bernhard und Petra Jahn dennoch nichts unversucht lassen, ihren Gegnern zu zeigen, daß das Auto nicht Mitsubishi heißen muß, wenn man vorne mitfahren will.

Wesentlich erschwert wird die Vorgabe vor allem durch die Nennung von gleich mehreren ÖM-Top-Teilnehmern, die hier wären: Johann Holzmüller, Mario Saibel, Krisztian Hideg, Martin Zellhofer, Toto Wolff und Walter Kovar. Hier sind es ausschließlich Mitsubishis, die den Ton angeben, auf diese Marke setzen neuerdings auch Ex-N3-Star Georg Hinterberger und Franz Sonnleitner, für den es um wichtige Challenge-Punkte geht.

Starke Konkurrenz könnte aber auch von BMW kommen, durch die Teilnahme der bekannt schnellen Deutschen Markus Moufang und Jürgen Geist. Aber auch die Mazda-Teams, am erfolgreichsten repräsentiert durch Wolfgang Schmollngruber und Mag. Markus Benes, sollte man nicht unterschätzen, ebenso wie den Audi Urquattro von Franz Kohlhofer, der bei der Herbstrallye in der Vergangenheit immer wieder gute Ergebnisse geschafft hat.

Ein Platz unter den ersten 10 wäre bei dieser Konkurrenz auf jeden Fall ein Erfolg, aber vielleicht geht ja sogar ein wenig mehr.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-Challenge: Herbst-Rallye

Weitere Artikel:

Stohl/Müller bei Veszprem Rallye

Stohl/Müller haben Lust auf Schotter

Manfred Stohl und Peter Müller starten am Wochenende bei der legendären Veszprem Rallye - weiter südlich starten Lichtenegger/Ettel bei der Ciocco Rally.

TEC7 ORM Rallye Backstage, der neue offizielle Podcast der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, feiert seine Premiere. Zum Auftakt begrüßt Moderator und Creator Noir Trawniczek keinen Geringeren als den fünffachen Staatsmeister Simon Wagner.

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 1 (SP2)

Fünffachspitze für Toyota

Angeführt von Oliver Solberg liegen nach zwei von 20 Wertungsprüfungen in Kenia fünf Toyota-Fahrer in den Top 5 - Hyundai führt das Verfolgerfeld an

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.

"Man ist nur noch Passagier"

Warum die Safari-Rallye 2026 zur Lotterie wird

Heftige Regenfälle verwandeln die Safari-Rallye in Kenia in eine unberechenbare Schlammschlacht: Selbst erfahrene WRC-Stars erwarten eine der härtesten Ausgaben

WRC Safari-Rallye Kenia: Nach SP6

Ogier bläst zur Jagd auf Solberg

Während Oliver Solberg bei der Safari-Rallye am Freitagmorgen an der Spitze blieb, machte Sebastien Ogier mit einer Aufholjagd wertvolle Zeit gut