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Loeb erhöht Punktevorsprung, Pons erhöht Vertrauen mit erster Bestzeit

"Super-Sèb" Sébastien Loeb hatte Freitags und Samstags "schöne Kämpfe", bevor er am Sonnntag endgültig ohne Gegner dastand, Xavier Pons feierte erste SP-Bestzeit. Dani Sordo sicherte dritten WM-Rang.

Sébastien Loeb gerät ins Schwärmen. Alles an der Argentinien-Rallye sei "atemberaubend". Der Franzose zählt auf: "Die Highspeed-Wasserlacken. Die ganze Szenerie. Und all die fantastischen Begrüßungen durch die argentinischen Fans..." Sein Auto sei "zuverlässig und schnell" gewesen - "wie gewöhnlich", fügt er hinzu.

So einfach kann das alles sein, zumindest wenn man ein "Super-Séb" ist und nach vier Siegen hintereinander einsam an der Tabellenspitze liegt. 21 Punkte sind für jemanden wie Loeb, der auch unter SupeRally noch das Podest erstürmt, ein bequemer Polster.

Die Rallye in Argentinien sei "schwierig" gewesen - "vor allem wegen dem Wetter", fügt Loeb hinzu. Seine Gegner verschwanden, einmal mehr, nacheinander von der Bildfläche: "Wir hatten am ersten Tag einen guten Kampf gegen Marcus Grönholm und am Samstag gegen Petter Solberg." Am Sonntag war längst klar, dass Loeb wieder gewinnt.

Dani Sordo profitierte vom Pech des Henning Solberg und erbte dessen fünften Rang. "Für meine erst zweite Schotter-Rallye in einem WRC ist das mehr als wir erwartet hatten", verrät der Junioren-Weltmeister, der mit den vier WM-Punkten seinen ausgezeichneten dritten Tabellenrang halten und sichern konnte.

Xavier Pons kehrte nach einem Ausritt am Freitag unter SupeRally ins Geschehen zurück - und konnte in SP 13 seine erste WRC-Bestzeit feiern. "Mein Hauptziel ist es, Vertrauen zu gewinnen. Und da gibt es nichts Besseres als eine Bestzeit, um dieses zu erhöhen", freute sich Pons.

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