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Ein Spitzenergebnis ist Pflicht!

Das RB Rallye Team Andreas Aigner/Klaus Wicha (Mitsubishi EVO IX) geht bestens vorbereitet in die Argentinien-Rallye, der Erfolgsdruck fährt mit.

Mit der Argentinien-Rallye steht vom 4. bis 6. Mai der fünfte Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft, der dritte in der PWRC, der WM für seriennahe Fahrzeuge, auf dem Programm.

Eine Rallye, die für das RB Rallye Team, speziell aber auch für Andreas Aigner richtungsweisend sein könnte. Denn der junge Steirer steht nach zwei PWRC-Läufen noch ohne Punkte da!

Andreas Aigner: „Ich bin mir der Situation voll bewusst. Denn das, was bisher passiert ist, war noch gar nichts. Wir haben uns alle viel mehr erwartet. Jetzt ist die Zeit gekommen, um Flagge zu zeigen. Ich habe mich auf Argentinien wirklich akribisch vorbereitet. Und auch das Team hat alles getan, um eine Basis für ein erfolgreiches Abschneiden zu schaffen.”

Argentinien ist eine klassische Schotter-Rallye, mit sehr viel Sand, teilweise sehr tief und spurig und vor allem mit vielen Wasser-Durchfahrten. Speziell für die Gruppe-N-Fahrzeuge ein echtes Kriterium. Denn im Gegensatz zu den WRC ist es hier nicht erlaubt, die Luftzufuhr zum Motor zu blockieren. Heißt, die Gefahr eines Wassereintrittes ist sehr hoch.

Aigner: „Man muss jede Wasserdurchfahrt richtig einschätzen, um keinen Wasserschlag zu bekommen. Denn der könnte zur Folge haben, dass der Motor kaputt geht.”

Apropos Motor: Aigners Team BRR hat in den Mitsubishi EVO IX einen neuen Motor eingebaut – das Risiko eines Folgeschadens an dem beim letzten Lauf in Mexiko kaputt gegangenen Motor war einfach zu groß. Und auch am Innenleben der Dämpfer wurde einiges verändert, mit ganz neuen Teilen versehen.

Teamchef Raimund Baumschlager: „Wir von BRR haben wirklich alles unternommen, damit Andreas erfolgreich sein kann, haben letzte Woche zusätzlich einen Testtag in Österreich eingeschoben und werden am Sonntag vor Ort noch einmal testen.”

Baumschlager zur derzeitigen Situation: „Vom Titel brauchen wir sicher nicht mehr reden. Es ist höchste Eisenbahn für ein Top-Resultat. Andi muss zeigen, was er wirklich drauf hat. Und da sind jetzt nicht nur gute SP-Zeiten gefragt.”

Dazu Andreas Aigner: „Natürlich fährt der Druck jetzt mit. Aber ich werde versuchen, in diesen drei Tagen meine beste Leistung abzurufen. Und wenn uns das Glück – was uns bisher gefehlt hat – ein bisschen zur Seite steht, wir eine problemlose Rallye fahren können, dann sollte es diesmal mit einem Spitzenresultat klappen.”

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