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Rallyefest der Extraklasse

Der Countdown zum Start der Herbst-Rallye läuft, das Saisonfinale der Rallye-Challenge verspricht ein echter Leckerbissen für alle Rallyefans zu werden.

Würdiger Abschluss der heurigen Austrian Rallye Challenge ist die bereits 12. Auflage der Herbst Rallye Leiben. Wieder bildet das wunderbare Ambiente des Schlosses Leiben in Niederösterreich den Mittelpunkt des Rallyegeschehens.

Die Veranstaltung die vom 03. – 04. Oktober 2008 durchgeführt wird, zählt als Finallauf zur Austrian Rallye Challenge, zur Junior Austrian Rallye Challenge, zur Deutschen Rallye Serie 2008, zum vorletzten Lauf des Suzuki Motorsport Cups und zum Volvo Original Elch Cup.

Die gesamte Streckenlänge beträgt 312 Kilometer, von denen 110 Kilometer auf insgesamt 8 Sonderprüfungen gefahren werden. Die Streckenbeschaffenheit wird mit 98 % Asphalt beziffert.

Vorrangig sind natürlich die Entscheidungen in der Austrian Rallye Challenge. Fünf Fahrer kämpfen beim Finallauf noch um den Titel. Die besten Chancen werden Markus Huber (Mitsubishi Evo III) eingeräumt.

Mitfavoriten sind Harald Ruiner (Renault Clio) Stefan Reininger (Opel Astra), Matthias Lechner (Mitsubishi Evo II) und Oliver Berger (Ford Escort). Leider nicht dabei ist Reinhold Kopf der nach der Steiermark Rallye in Admont seinen Toyota nicht mehr rechtzeitig fertig bekommt.

In der deutschen Rallye Serie 2008 sind der Vorjahressieger von Leiben, Anton Werner (Porsche) und Reinhard Noller (Mitsubishi Evo VII) die wichtigsten Vertreter.

Der Sieger in der Gesamtwertung sollte aus einer Reihe von prominenten Fahrern hervorgehen. Da ist einmal Michael Kogler, aus Reglementgründen bringt er nicht das angedachte Skoda Fabia WRC an den Start, sondern einen Mitsubishi Evo VIII.

Dann Hannes Danzinger mit dem VW Golf CNG KitCar, Franz Sonnleitner (Mitsubishi Evo V), der Deutsche Markus Moufang (BMW M3 E30), Ex-Rallye Staatsmeister und Suzuki Motorsport Cup Organisator Martin Zellhofer (Swift 1600) und Manfred Pfeiffenberger (Mitsubishi Evo IX.

Weitere bekannte Starter sind der Kremser Willi Rabl (VW Golf IV KitCar), Bernhard Jahn (Subaru Impreza), Jörg Rigger (Mitsubishi Evo VII), Stefan Langthaler (VW GTI Diesel), Gerald Pöschl (Mitsubishi Evo III) und Walter Kunz (VW Golf Diesel).

Auch der frühere Tourenwagenmeister Herbert Karrer ist mit einem Seat Ibiza TD dabei, er hört diesmal auf die Ansage von Helmut Schöpf, der als Organisator der Waldviertel Rallye, wieder praktische Erfahrungen aus dem Cockpit-Perspektive sammeln will.

Rallye-Oldie Josef Pointinger wird einen alternativ angetriebenen Ford Escort einsetzen: „Vor hundert Jahren hatte Henry Ford schon die Idee sein Model T. mit Ethanol betrieben, auf den Markt zu bringen. Dieser geniale Gedanke wurde aber von der Öllobby weltweit überrollt. Jetzt 100 Jahre später mischt man Ethanol und Benzin zu Super-Ethanol , auch als E85 bekannt. Es entsteht daraus ein Treibstoff der umweltfreundlich ist und zu 85% aus heimischer Produktion kommt. Ich habe daher überlegt einen historischen Ford Escort auf Superethanolbetrieb umzubauen. Der kleinste gemeinsame Nenner dabei war mehr Verdichtung, größere Vergaserdüsen und mehr Vorzündung. Die echte Rennpremiere ist also für mich in Leiben. Mein Beifahrer ist Motorline.cc Chefredakteur Stefan Schmudermaier, der gleich wenn die Premiere klappt, darüber ausführlich schreiben kann.“

Gespannt kann man auch auf die Österreich Premiere eines Mitsubishi Evo X sein. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner werden den Wagen erstmals in Leiben als Vorausauto wettkampfmäßig testen.

Insgesamt haben für die 12. Auflage der Herbst Rallye Leiben mehr als 130 Teams ihre Nennung abgegeben.

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