RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Pechsträhne prolongiert

Es war wieder die Halbachse: Dritter Ausfall in Folge für Martin Kalteis/Günter Lang auf ihrem Ford Fiesta ST bei der Weiz Rallye.

Fotos: Daniel Fessl

Und das diesmal schon nach drei Sonderprüfungeskilometern – der kürzesten Rallye des Teams! Die Chancen den Vorjahreserfolg bei der Austrian Rallye Challenge (3. Gesamt; Sieg: Junioren- und Beifahrerwertung) zu wiederholen, sind dahin – und die heurige Saison voraussichtlich gelaufen.

Jetzt gilt es die Ursachen des zweimaligen Halbachsbruches zu finden. Ein Defekt der Differentialsperre wird vermutet, der Ausbau in den nächsten Tagen wird es weisen. Aller Aufwand war umsonst an diesem Wochenende – und der war nicht zu knapp:

Völlig entspannt fuhren Kalteis/Lang zur technischen Abnahme am späten Freitag Nachmittag und kehrten mit seltsamen Geräuschen aus dem Motorraum zurück. Servoöl fehlte – Servopumpe kaputt – kein Problem, Ersatzteil ist mit dabei. Aber es war der Servoschlauch, der undicht war – und den gab es nicht.

Hilferuf an Max Lampelmaier in Mattsee/Salzburg, dem technischen Betreuer des Ford Fiesta Cups. Ja, er hat den Ersatzteil, und sonst wo in der Umgebung wird es kaum zu kriegen sein. Ja, er unterbricht seine Abendgestaltung und legt den Servoschlauch bereit – herzlichen Dank dafür.

Ein Teil der Servicemannschaft macht sich am Abend ins 300 km entfernte Mattsee auf den Weg und so kann am zeitigen Morgen, vor dem Start das neue Teil eingebaut werden.

Ausgestattet mit dem Gefühl, dass jetzt nichts mehr schief gehen kann, gingen Martin und Günter an den Start. Leider war das Vergnügen nur von kurzer Dauer.

Ein nicht unbekanntes Geräusch kündigte den Bruch der Halbachse an. Ein schnelles, gerades bergab Stück wurde mit 30km/h bewältigt und statt scharf rechts bog das Team links zum Zuschauerpunkt ab um kein Hindernis für die nachkommenden Teilnehmer darzustellen.

Jetzt wird das Auto zerlegt, Getriebe, Servoanlage sowie Halbachsen mit verstärktem Material erneuert. Ob sich ein Start im Mühlviertel in drei Wochen ausgeht, ist äußerst fraglich.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Rallye Weiz

Weitere Artikel:

TEC7 ORM: Wer wird wie Meister?

Das spannendste Finale der TEC7 ORM

Am kommenden Wochenende wird bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach am Wechsel der ORM-Staatsmeister gekürt / Drei Piloten haben die Chance – nur einer kann es werden / Auch in der ORM 2 gibt es ein Titelduell

ARC, OBM Rallye: Vorschau Baumschlager

Baumschlager wieder in ORM und ARC am Start

Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager und Thomas Zeltner zünden wieder ihren Skoda Fabia RS Rally2 und starten sowohl in der ORM als auch in der Austrian Rallye Trophy - dort als klare Top-Favoriten.

ORM/ARC, OBM Rallye: Vorschau ARC

Gerolf Schuller will die Führung zurückerobern

In Abwesenheit des ARC-Leaders Johann Georg Lindner möchte Gerolf Schuller bei der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye die Führung in der Clubmeisterschaft zurückerobern. Von den 43 Startern bei der letzten ORM/ARC-Kombi-Rallye sind 26 ARC-Teams am Start.

ORM/ARC, OBM Rallye: Vorschau

High Noon im Wechselland

Hermann Neubauer und Michael Lengauer arbeiten bei der ORM Land der 1000 Hügel Rallye nächste Woche in Krumbach an Simon Wagners Sturz vom österreichischen Rallye-Thron / Titel-Duell auch in der TEC7 ORM 2

EHRC Gravel, Lahti: Bericht Rosenberger

Achtungserfolg für Kris Rosenberger

Kris Rosenberger/Nicola Junschke-Bleicher versäumen das Podium nur sehr knapp - Rang vier bringt schlussendlich viele wichtige Punkte für die EHRC Gravel Wertung - Erstes Antreten auf den finnischen Schotter-Autobahnen als eindrückliches Erlebnis

ERC & CZ, Barum-Rallye: Vorschau

Wagner, Stengg & Pröglhöf in Zlin

Drei österreichische Piloten suchen bei der Barum Rallye ihr Glück - allen voran Simon Wagner, der dort bereits dreimal auf dem ERC-Podium stand…