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„Müssen eine Pace wie im Vorjahr fahren!“

Sébastien Loeb kommt als WM-Zweiter nach Finnland, wo er im Vorjahr seinen Konkurrenten Hirvonen knapp aber doch schlagen konnte…

Michael Noir Trawniczek

Dass Sébastien Loeb vor der Finnland-Rallye nicht mehr WM-Leader sein könnte, hat sich nach den ersten Saisonrallyes niemand vorstellen können. Nach fünf Siegen in Serie ging es für die Medien eigentlich nur noch um die Frage, ob Loeb heuer alle zwölf Rallyes für sich entscheiden kann…

Doch dann kam die große Wende, mit der niemand gerechnet hatte - Loeb konnte bei den letzten drei Rallyes insgesamt nur sieben WM-Punkte an Land ziehen, Mikko Hirvonen führt nun einen Zähler vor dem Franzosen.

„Es wäre natürlich wesentlich angenehmer, wenn wir mit einem Vorsprung von 20 Punkten in diese Rallye gehen würden. Andererseits hatte ich im vergangenen Jahr vor der Finnland-Rallye auch nur drei Punkte Vorsprung auf Mikko“, versucht Loeb zu relativieren. Er fügt hinzu: „Dieses Mal ist die Lücke noch kleiner und es stehen in dieser Saison nur noch vier Rallyes aus. So wie ich es sehe, beginnt der Titelkampf in Finnland erst richtig. Und unsere einzige Option ist anzugreifen!"

Im Vorjahr konnte Loeb den Ford-Piloten ausgerechnet bei dessen Heimrallye schlagen – dieses Kunststück, das ihm bei den finnischen Fans den Spitznamen „Loebinen“ einbrachte, möchte der Citroen-Pilot heuer wiederholen: „Unser C4 wird gerade durch die Optimierung von Details weiter verbessert und ich weiß, dass das Auto bei diesem Lauf konkurrenzfähig ist. Im vergangenen Jahr hatte ich großes Vertrauen in das Auto und konnte deshalb vom Start bis ins Ziel puschen. Es wurde ein sehr enger Fight und im Ziel hatte ich weniger als zehn Sekunden Vorsprung. Wenn wir diesmal wieder gewinnen wollen, müssen wir eine ähnliche Pace fahren können."

Selbstbewusst zeigt sich auch Teamkollege Dani Sordo, der in Polen, wo es ähnlich schnelle Schotterprüfungen wie in Finnland gab den zweiten Platz belegen konnte: „Polen war ein gutes Training für Finnland. Im vergangenen Jahr ist es uns nicht gelungen, Chris Atkinson zu schlagen, aber wir sind immer noch Vierte geworden. Ich hoffe, dass es diesmal noch besser läuft."

Das Citroen Junior Team wird wieder mit Evgeny Novikov, Conrad Rautenbach und Sébastien Ogier vertreten sein, die jeweils einen C4 pilotieren werden. Zudem ist auch Privatier Petter Solberg wieder am Start, der seinem Citroen Xsara WRC treu bleibt.

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