RALLYE

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Kein Risiko

Raimund Baumschlager zeigt sich nach dem Shakedown zufrieden, da die Regenerfahrung im Skoda fehlt, hofft der Staatsmeister auf trockenes Wetter.

Zufrieden stellte Raimund Baumschlager den Skoda Fabia S 2000 nach dem letzten Test vor der am Freitagnachmittag beginnenden Castrol Judenburg-Pölstal Rallye ab: „Unser Shakedown verlief problemlos, wir sind etwa 20 Kilometer gefahren, es hat alles funktioniert, nur war es leider trocken. Bei Regen ist das Auto für mich nämlich Neuland.“

Der gelungene Test ist für Baumschlager aber kein Freifahrtschein Richtung Sieg. Vorgabe ist, das Auto „ganz“ ins Ziel zu bringen. „Ich kann mir wirklich keinen Abflug leisten, denn sonst wird`s für die WM ganz eng. Der Skoda Fabia S 2000 geht nach dem Ende der Rallye und Freigabe aus dem Parc ferme noch in der Nacht auf Achse nach Griechenland, wo er am Donnerstag 10 Uhr fertig für den Shakedown des P-WRC-Laufes sein muss.“

Das heißt, dass der regierende Staatsmeister nicht mit größtem Risiko fahren wird: „Ich will die Rallye zwar gewinnen, aber nicht um jeden Preis. Viele Punkte sollen es jedenfalls werden. Ich glaube schon abschätzen zu können, was ich an Sicherheit brauche. Aber was kann man im Rallyesport schon voraussagen?“

Noch dazu wenn es regnet: „Ich kenn das Auto auf nassem Untergrund überhaupt nicht, aber ich bin sicher, dass wir mit unseren Pirelli-Reifen auch im Regen gut dabei sind. Nur ist eben auf nassen Strassen die Gefahr eines Ausrutschers größer. Skoda hat auch ein bestehendes Regen-Setup, aber das muss ja nicht für mich passen“, sagte Baumschlager

Auf alle Fälle wird Baumschlager Judenburg als Führender der Meisterschaftswertung verlassen. Ganz egal was passiert. Dass er mit einem Sieg aber schon vorzeitig Meister ist, wird nicht gespielt. Mit 77 Punkten auf seinem Konto wäre der Oberösterreicher bei Ausfällen in den ausstehenden drei Meisterschaftsläufen (Marburg, Admont, Wald4tel) rechnerisch noch zu überholen.

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